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A24: Mitte August wird nahe Gudow weiter gebaut : Tausenden bleibt Winterbaustelle erspart

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Auf der Großbaustelle der Autobahn 24 nahe Gudow in Schleswig-Holstein wird ab 19. August weitergebaut. Das bestätigte jetzt der Chef der zuständigen Lübecker Straßenbaubehörde Jens Sommerburg.

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erstellt am 08.Aug.2013 | 06:48 Uhr

Gudow | Auf der Großbaustelle der Autobahn 24 nahe Gudow in Schleswig-Holstein wird ab 19. August weitergebaut. Das bestätigte jetzt der Chef der zuständigen Lübecker Straßenbaubehörde Jens Sommerburg. Nach der Pleite der österreichischen Firma "Alpine Bau Deutschland GmbH" waren die seit April laufenden Sanierungsarbeiten schlagartig eingestellt und die Baustelle geräumt worden. Seitdem quälen sich tägliche Tausende Autofahrern zwischen den Kilometern 42,8 und 48,1 auf engstem Raum aneinander vorbei, ohne dass irgendetwas passiert. Die Gefahr, das dies auch über die Wintermonate so bleibt, ist nun gebannt. Gegenwärtig, so Sommerburg, sei man in der Vergabe der noch ausstehenden Bauleistungen. Bis Ende November, so die Schätzung des Baufachmannes, würden die Arbeiten dann in dem Bereich erledigt sein. Ursprünglich sollte hier der Verkehr bereits Ende September wieder rollen können. Schon bei gutem Wetter ist das Fahren in der kilometerlangen Baustelle ein Wagnis, die linke Spur ist jeweils nur zwei Meter breit. Im Winter bei Glätte, schlechter Sicht und viel Nässe würde der Dauerbetrieb in dem Nadelöhr vollends zum Wagnis. Doch auch mit der guten Nachricht vom neuerlichen Baubeginn bleibt der Bereich der Autobahn A 24 zwischen dem Kreuz Hamburg-Ost und der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern vor allem für die Pendler eine Hindernisstrecke. Der Grund liegt in der scheibchenweisen Sanierung des Gesamtabschnittes. Während die A 24 im Mecklenburger Bereich im Wesentlichen durchsaniert und ohne Tempolimit befahrbar ist, wird in Schleswig-Holstein nach derzeitigem Plan bis 2015 saniert. Bereits jetzt sind weitere Arbeiten an den Entwässerungssystemen in anderen Bereichen angekündigt. Erst wenn die erledigt sind, kann mit dem Umbau der Fahrbahn begonnen werden. Dass es auf der Pleitebaustelle nahe Gudow nach einer Neuausschreibung so relativ problemlos weitergehen kann, ist pures Glück. Jens Sommerburg: "Die Firma hatte den ersten großen Bauabschnitt im wesentlichen abgeschlossen, so dass die Erfassung des Geleisteten und die neue Ausschreibung vergleichsweise einfach war. Auf der zweiten Baustelle der Firma im Zuge der A 1 sieht das ganz anders aus."

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