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Andreas Hoppe will Freiheit für Berliner Bären : „tatort bärlin“: Maxi und Schnute sollen nach MV

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„Tatort“-Kommissar Andreas Hoppe will die Berliner Stadtbären Maxi und Schnute nach MV holen. Mit einem Banner will er die Stadtverwaltung Berlin-Mitte auffordern, die Tiere an den Bärenwald Müritz zu übergeben.

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erstellt am 15.Feb.2013 | 07:46 Uhr

Der Schauspieler Andreas Hoppe („Tatort“) und die Tierschutzstiftung „Vier Pfoten“ wollen am Dienstag (19. Februar) in Berlin für die Freilassung der Stadtbären Maxi und Schnute demonstrieren. Vor einem Banner mit dem Slogan „tatort bärlin - Bärenwald Müritz statt Bären-Zwinger“ wollen sie die Stadtverwaltung Berlin-Mitte auffordern, die beiden Braunbären an den Bärenwald Müritz in Mecklenburg-Vorpommern zu übergeben, teilte der Bärenwald am Freitag in Stuer bei Plau am See (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) mit.

Anlass für die Protestaktion ist, dass die Bezirksverordnetenversammlung am 21. Februar darüber entscheidet, ob der Bärenwald Müritz als mögliches neues Zuhaus für die beiden Tiere in Frage kommt. Bei dem Bärenwald handelt es sich um das größte Bärenschutzzentrum in Westeuropa. In dem 16 Hektar großen naturnahen Schutzzentrum, das von „Vier Pfoten“ initiiert worden war, leben bereits 17 gerettete Braunbären.

Nach Auffassung von Andreas Hoppe, der in der „Tatort“-Reihe einen Ludwigshafener Kommissar spielt, gehören Wildtiere in die Wildnis und „keinesfalls in kleine Käfige“. Die beiden Berliner Bären würden derzeit nicht artgerecht gehalten. Sie benötigten Platz und weichen Boden zum Graben, um ihre Instinkte ausleben zu können.

Nach Angaben von „Vier Pfoten“ leben Maxi und Schnute derzeit in einem Zwinger am Märkischen Museum in Berlin. Als Rückzugsmöglichkeit haben sie dort einen Innenraum aus Beton. Bis vor rund 1.000 Jahren lebten auf dem Gebiet von Mecklenburg-Vorpommern Braunbären in freier Wildbahn.

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