Neustrelitz : Tanzkompanie hat Millionenzusage vom Land

Die Tanzkompanie Neustrelitz

Die Tanzkompanie Neustrelitz

Die Deutsche Tanzkompanie hat das meiste Geld für ihr Weiterbestehen zusammen. Es gibt aber einen Haken: Bei der ersten Runde für Projekte beim Dachverband Tanz in Berlin kamen die Neustrelitzer nicht wie erwartet zum Zuge. Dafür aber Ensemble aus Vorpommern.

von
01. Februar 2018, 05:00 Uhr

Das neue Finanzkonzept für die  Deutsche Tanzkompanie in Neustrelitz (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) ist nur zum Teil aufgegangen. Am Mittwoch überreichte Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) zwar einen Bewilligungsbescheid, wonach bis 2025 vier Millionen Euro vom Land fließen. „Damit haben wir Planungssicherheit“, sagte Tanzkompanie-Geschäftsführer Wilhelm Denne in Neustrelitz.

Am Nachmittag wurde aber bekannt, dass die Förderung vom Bund über ein bestimmtes Tanzprojekt nicht zustande gekommen ist. „Die Neustrelitzer sind nicht unter den ausgewählten Projekten“, sagte eine Sprecherin des Dachverbandes Tanz in Berlin. Von 26 Anträgen hätten nur acht Projekte berücksichtigt werden können, darunter ein Gemeinschaftsvorhaben „Tanzregion Vorpommern“ des Theaters Vorpommern mit dem Schloss Bröllin e.V.. „Wir warten erstmal die Begründung ab und wollen uns Ende 2018 nochmal bewerben“, erklärte Denne. Das Ensemble sei aber gesichert.

Das zeitgenössische Tanzensemble in Neustrelitz hat knapp 30 Beschäftigte, davon 15 Tänzer aus zehn Ländern und tritt im In- und Ausland auf. Seine Lage war lange ungewiss. Es war bei den Verhandlungen zur Theaterreform ausgeklammert worden.„Eine solche Zusage des Landes ist angesichts der Veränderungen in der Theaterlandschaft sehr komfortabel“, meinte Denne mit Blick auf den Förderzeitraum im Landesbescheid. Pro Jahr fließen 500.000 Euro, was etwa die Hälfte des Jahresbudgets ausmacht. Zum neuen Finanzkonzept leisten auch die Städte Neustrelitz (75.000 Euro), Neubrandenburg (50.000 Euro) und der Kreis Mecklenburgische Seenplatte (75.000 Euro) Beiträge.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen