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Mecklenburg-Vorpommern

22. November 2017 | 16:10 Uhr

Tagesmutter als Spitzenkandidatin

vom

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erstellt am 08.Apr.2013 | 08:59 Uhr

Neubrandenburg | Die Piraten in Mecklenburg-Vorpommern ziehen mit der Greifswalderin Susanne Wiest als Spitzenkandidatin in den Bundestagswahlkampf. Das beschloss am Sonnabend eine Versammlung des Landesverbandes in Neubrandenburg, an der nach Angaben eines Parteisprechers rund 50 Mitglieder teilnahmen.

Auf die Plätze zwei und drei der Landesliste wählten die Piraten den Rostocker Computerwissenschaftler Niels Lohmann und den Sozialwissenschaftler Uwe Bastian aus Lassan in Vorpommern.

Susanne Wiest engagiert sich seit Jahren für das bedingungslose Grundeinkommen. 2009 hatte sich die Tagesmutter bereits als Einzelkandidatin für den Bundestag zur Wahl gestellt. Lohmanns Themen sind die Bürgerrechte im digitalen Zeitalter, der Datenschutz und die Friedenspolitik. Uwe Bastian will die Energiewende vor allem auf dem Land voranbringen.

Während die Piraten vor einem Jahr in bundesweiten Umfragen noch zweistellige Ergebnisse erzielten, stürzten sie zuletzt auf eine Zustimmung von nur noch drei Prozent ab. Der stellvertretende Landesvorsitzende Eno Thiemann ging in Neubrandenburg indirekt auf die jüngsten Querelen in der Partei ein: "Dass bei unserem Anspruch an Transparenz bei einer so jungen Partei auch interne Diskussionen und Findungsprobleme auftraten, ist wohl natürlich. Unsere politischen Ziele sind davon unberührt." Die Piratenpartei hat in Mecklenburg-Vorpommern nach eigenen Angaben rund 500 Mitglieder.

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