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Flughafen Rostock-Laage : Tageslinie zu einem Luftdrehkreuz benötigt

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Rostock-Laage braucht einer Studie zufolge mindestens eine tägliche Verbindung zu einem internationalen Luftdrehkreuz, um für Passagiere aus dem Land attraktiver zu werden. Diese dürfe aber nicht subventioniert werden.

svz.de von
erstellt am 20.Apr.2012 | 09:40 Uhr

Rostock | Der Flughafen in Rostock-Laage braucht einer Studie zufolge mindestens eine tägliche Verbindung zu einem internationalen Luftdrehkreuz, um für Passagiere aus dem Land attraktiver zu werden. Flughafen und Politik seien gefordert, sich für eine ganzjährige tägliche Verbindung von Rostock nach Frankfurt/Main intensiv einzusetzen, heißt es in einem gestern vorgestellten Gutachten für ein norddeutsches Luftverkehrskonzept, das die Verkehrsminister der Nordländer in Auftrag gegeben hatten. Bisher nutzen die meisten Fluggäste aus MV die besser angebundenen Airports in Hamburg oder Berlin. Die neue Linie dürfe aber nicht subventioniert werden, warnen die Gutachter. Dann sähe sich die betreffende Fluggesellschaft nicht unter Druck, für genügend Passagiere zu werben. Diese Erfahrung sei zum Beispiel mit der bis 2009 existierenden täglichen Verbindung nach München gemacht worden. Wenn es gelinge, den Airport Laage besser als Zubringer zu etablieren und mehr Touristenflüge zu organisieren, könne die Zahl der Passagiere von jetzt 224 000 (2011) auf 800 000 im Jahr 2030 steigen.

Für den Flughafen Heringsdorf sehen die Gutachter gute Entwicklungschancen als Zielort von Ostsee-Ferienflügen. Bis zum Jahr 2030 könnten die Fluggastzahlen auf 40 000 verdoppelt werden. Bis zu 70 000 Passagiere seien möglich, wenn Pauschalflugreisen organisiert würden. Dem Flughafen Parchim bescheinigt die Studie gute Vo raussetzungen für den Luftfrachtverkehr dank der 3000 Meter langen Start- und Landebahn und der Nachtflugerlaubnis. Der Ostseeflughafen Stralsund-Barth könnte der Studie zufolge künftig Bedeutung für die Offshore-Industrie erlangen.

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