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Schäden auf der A 20 : Szenarien bis zur Vollsperrung

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Aus der Onlineredaktion

Schon vor dem Vorliegen des Gutachtens zum Zustand der Autobahn 20 bei Tribsees prüft das Verkehrsministerium vorsorglich mögliche Folgeszenarien

svz.de von
erstellt am 05.Okt.2017 | 21:00 Uhr

Schon vor dem Vorliegen des Gutachtens zum Zustand der Autobahn 20 bei Tribsees prüft das Verkehrsministerium vorsorglich mögliche Folgeszenarien. „Wir haben uns dabei keine Denkverbote auferlegt und versuchen, für jeden denkbaren künftigen Fall ausreichend vorbereitet zu sein“, sagte Minister Christian Pegel (SPD) zu den breit angelegten Vorprüfungen der Behörden. Die Fahrbahn in Richtung Westen war auf etwa 100 Metern Länge mehr als einen halben Meter abgesackt, sie musste komplett gesperrt werden. Nach derzeitigem Stand könne der Verkehr auf der anderen Fahrbahn auf den zwei provisorisch eingerichteten Spuren erst einmal weiterrollen. Falls sich auch die zweite Fahrbahn als nicht ausreichend tragfähig erweisen sollte, müsse beispielsweise geprüft werden, ob die Höchstgeschwindigkeit weiter gesenkt oder die Sperrung für den kompletten Lkw-Verkehr notwendig ist, sagte Pegel. Deshalb schauten sich die Behörden vorsorglich nach Umleitungsstrecken um oder prüften auch den Bau einer 100 Meter langen Behelfsbrücke.

Es müsse aber auch das weitgehendste Szenario, die Vollsperrung des betroffenen Autobahnabschnitts, erwogen werden, sagte Pegel. Dann müssten großräumige Umleitungen über Bundesfern- und Landesstraßen vorbereitet werden. „Wir sind äußerst bestrebt, die Befahrbarkeit der Autobahn mindestens für den Pkw-Verkehr zu gewährleisten, auch wenn dies langsamer und auf weniger Spuren möglich ist als üblich.“ Pegel verwies darauf, dass aktuell keine verlässlichen Aussagen zu Umfang, Dauer und Kosten der Reparaturarbeiten möglich sind. Mit den ersten Ergebnissen der Gutachten werde noch in diesem Monat gerechnet.

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