Rechtslage : Süßes, aber ohne Saures an Halloween

Spaß oder Unsitte, die Ansichten zu Halloween sind gespalten.   Fotos: Katherin Koop
Spaß oder Unsitte, die Ansichten zu Halloween sind gespalten. Fotos: Katherin Koop

Zur zur Herausgabe von Süßigkeiten ist niemand verpflichtet

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31. Oktober 2017, 05:00 Uhr

Auch in diesem Jahr werden am Dienstag, den 31. Oktober, wieder viele Kinder in der Region gruselig maskiert durch die Straßen ziehen und die Bewohner mit dem Ausspruch „Süßes oder Saures“ vor die Wahl eines Streiches oder einer süßen Spende stellen. Zu bedenken gilt, dass nicht jeder „mitmacht“ bei Halloween. Viele Menschen freuen sich über die fantasievoll verkleideten Besucher, aber zur Herausgabe von Süßigkeiten ist niemand verpflichtet.

Wie schon in den vergangenen Jahren appelliert die Polizei an die Kinder und Jugendlichen, die Scherze nicht zu übertreiben, denn: „Nicht alles, was Geistern Spaß macht, ist auch erlaubt!“. So haben die Streiche in Einzelfällen ein juristisches Nachspiel. Das Bewerfen von Hauswänden mit Eiern, das Herausreißen von Pflanzen oder das Beschmieren von Autos, das mittlerweile leider zum Repertoire mancher „Geister“ gehört, ist beispielsweise Sachbeschädigung. Das Herausheben von Gullydeckeln wird als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr gewertet. Aus diesem Grund wird die Polizei in der Halloween-Nacht in der Region vermehrt unterwegs sein.

Hexen und Monster unter 14 Jahren können zwar nicht strafrechtlich belangt werden. Jedoch können zivilrechtliche Forderungen auch gegenüber Kindern bzw. ihren gesetzlichen Vertretern geltend gemacht werden. Daher appelliert die Polizei in diesem Fall vor allem an die Eltern, ihre Kinder über die Gefahren und Konsequenzen von üblen Scherzen und Streichen aufzuklären.

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