zur Navigation springen

Plau am See : Sturm nicht Ursache für Rettungswagen-Unfall

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Fünf Monate nach einem tödlichen Unfall mit einem Rettungswagen nahe Plau am See muss der Fahrer mit einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung rechnen. Die Auswertung eines Fahrtenschreibers habe ergeben, dass der Sturm „nicht ursächlich“ für den Unfall auf der Bundesstraße 198 war, sagte ein Sprecher der Schweriner Staatsanwaltschaft.

Der Rettungswagen war Anfang Dezember beim Überholen während des Sturmtiefs „Xaver“ von der Straße abgekommen und mit der Beifahrerseite gegen einen Baum geprallt. Eine 82-jährige Patientin starb an den Folgen.

Bei dem Unfall wurden ein Rettungssanitäter und ein Notarzt schwer verletzt. Der 27 Jahre alte Rettungswagenfahrer blieb äußerlich unverletzt. Er habe zu den Vorwürfen Stellung genommen, aber keine Erklärung für den Unfall gehabt, sagte der Behördensprecher. Die Staatsanwaltschaft will noch einmal Zeugen hören und entscheiden, auf welche Weise das Verfahren abgeschlossen werde. Laut Polizei soll der Rettungswagen Lastwagen überholt haben und nach rechts von der Straße abgekommen sein.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen