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Schwerin : Stütze trotz Vollzeit - 18 200 in MV betroffen

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Jeder zehnte vollbeschäftigte Kellner in Mecklenburg-Vorpommern ist auf zusätzliche Finanzhilfen des Staates angewiesen. Jürgen Goecke sprach sich für Mindestlöhne aus.

svz.de von
erstellt am 14.Nov.2011 | 11:57 Uhr

Schwerin | Jeder zehnte vollbeschäftigte Kellner in Mecklenburg-Vorpommern ist auf zusätzliche Finanzhilfen des Staates angewiesen. In den Zeitarbeitsfirmen des Landes ist es nach Erhebungen der Arbeitsagentur Nord jeder achte Arbeitnehmer. "Es kann immer Situationen geben, in denen Menschen, auch wenn sie arbeiten, finanzielle Unterstützung benötigen. Es ist aber dort nicht hinnehmbar, wo Betriebe ihr Geschäftsmodell darauf aufbauen, dass der Staat als ständiger Co-Finanzier den geringen Arbeitslohn aufstockt", sagte der Chef der Regionaldirektion, Jürgen Goecke. Seinen Angaben zufolge erhalten in Mecklenburg-Vorpommern derzeit 18 200 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer Geld von Staat. Der Agenturchef sprach sich für Mindestlöhne aus: "Wir brauchen etwas Allgemeinverbindliches, egal ob man es Mindestlohn oder Lohnuntergrenze nennt."

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