Mecklenburg-Vorpommern : Studierende ohne Abitur noch kleine Minderheit

Bei den Erstsemestern ohne Abi haben Hamburg (5,8 Prozent), Nordrhein-Westfalen (4,0) und Hessen (3,8) die Nase vorn.

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31. März 2020, 12:29 Uhr

Studierende ohne Abitur sind mit zwei Prozent in Mecklenburg-Vorpommern bislang eine kleine Minderheit. Doch es werden mehr: Nach Erhebungen des CHE Centrums für Hochschulentwicklung in Gütersloh lag ihr Anteil unter den Studienanfängern im Jahr 2018 bereits bei 2,6 Prozent. Andere Bundesländer sind da weiter, wie es am Dienstag weiter hieß. Bei den Erstsemestern ohne Abi haben Hamburg (5,8 Prozent), Nordrhein-Westfalen (4,0) und Hessen (3,8) die Nase vorn.

Meister- oder Fachwirtprüfung ersetzt die Abinote

Bundesweit studierten 2018 rund 62 000 Menschen ohne Abitur und damit 2,2 Prozent aller Studierenden. Im Vergleich zum Jahr 2013 hat der Anteil der Studenten ohne Abitur demnach um 35 Prozent zugelegt.

Möglich ist ein Studium ohne Abitur für Menschen, die sich im Beruf hoch qualifiziert haben, zum Beispiel durch einen Meistertitel im Handwerk. So ersetzt etwa die Note aus der Meister- oder Fachwirtprüfung die Abinote. Eine abgeschlossene Berufsausbildung und Berufserfahrung sind Voraussetzung. Beliebteste Fächer sind bei den Studienanfängern ohne Abitur Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

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