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Mecklenburg-Vorpommern

21. August 2017 | 08:44 Uhr

Tourismus : Strandregeln auch auf Arabisch

vom
Aus der Onlineredaktion

Urlauber und Badegäste werden künftig auch auf Arabisch auf Bade- und Strandregeln an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern hingewiesen.

Urlauber und Badegäste werden künftig auch auf Arabisch auf Bade- und Strandregeln an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern hingewiesen. Dazu hat das Sozialministerium nach Angaben eines Sprechers 25 000 Flyer drucken lassen, in denen neben den bekannten Baderegeln auch erstmals auf gängige Verhaltensweisen am Strand aufmerksam gemacht wird. Darin heißt es unter anderem, dass alle Badegäste zu respektieren und  Belästigungen, insbesondere von Frauen und Kindern, verboten seien.

Zudem dürften keine fremden Menschen ohne deren Zustimmung fotografiert werden. Auch auf ein Grillverbot an den Stränden wird hingewiesen.

Das Fotografieren ist vor allem an den FKK-Stränden der Ostsee ein sensibles Thema. „Wir wollen nicht, dass die Nacktkörperkultur durch unbedachtes Verhalten gefährdet wird“, sagte der Sprecher des Landestourismusverbandes, Tobias Woitendorf. Er machte deutlich, dass es mit den auf Arabisch formulierten Grundsätzen nicht um eine Verschärfung bestehender Regelungen gehe.

Neben den Flyern, die noch im Mai über den Tourismusverband und die Rettungsorganisationen wie DLRG und DRK in den Urlauberregionen verbreitet werden sollen, ergänzt das Sozialministerium auch seine Internetseite www.baderegeln-mv.de um diese auf Deutsch, Englisch, Polnisch und Arabisch formulierten Regeln, sagte Ministeriumssprecher Christian Moeller. Zudem wird das Willkommensportal des Landes erweitert. „So wie wir uns im Ausland an bestimmte Regeln halten, erwarten wir, dass auch bestehende Regeln an unseren Stränden eingehalten werden“, sagte Moeller. Es gehe mit den Maßnahmen nicht um Vorverurteilungen.

Der Flyer weist auch auf die gängigen Baderegeln hin, sich nicht auf Luftmatratzen als Schwimmhilfen zu verlassen oder bei Sturm und Gewitter das Wasser zu verlassen.

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erstellt am 20.Mai.2016 | 05:55 Uhr

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