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Mecklenburg-Vorpommern

18. Dezember 2017 | 19:38 Uhr

KdF-Bauten : Strandkomfort für Prora

vom
Aus der Onlineredaktion

Vor ehemaligen KdF-Blöcken werden Rettungstürme und Toiletten gebaut

Nach der Sanierung der ehemaligen KdF-Blöcke in Prora auf der Insel Rügen wird nun auch der Ostseestrand für Urlauber hergerichtet. Für rund 3,4 Millionen Euro entstehen in den nächsten Monaten Rettungstürme und Toiletten vor der NS-Hinterlassenschaft, in der in den vergangenen Jahren hunderte Ferien- und Eigentumswohnungen entstanden. Die Gemeinde Binz, zu der der Ortsteil Prora gehört, hofft auf einen hohe Förderung durch das Wirtschaftsministerium von 80 bis 90 Prozent, wie Bürgermeister Karsten Schneider zum Baustart sagte.

Insgesamt sollen drei feste sowie zwei mobile Rettungstürme an dem Strandabschnitt vor den Blöcken und Strandtoiletten entstehen. Die Neu-Proraner drängen darauf, dass nach den Investitionen in den Blöcken nun auch der Strand mit der notwendigen Infrastruktur ausgestattet werde. Statt der bislang 25 Rettungsschwimmer würden künftig 40 Ehrenamtler benötigt. Auch für die Rettungsschwimmer würden mit den Bauten vernünftige Bedingungen geschaffen.

Vor rund zehn Jahren begann der Umbau der von den Nationalsozialisten als „Seebad der 20 000“ geplanten Anlage an der Ostküste Rügens.

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