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Munitionsbergung : Strand in Rerik wieder gesperrt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Am Strand des Ostseebades Rerik wird wieder nach Munition gesucht. Allerdings sollen in diesem Jahr die Arbeiten weit vor Beginn der Urlaubssaison abgeschlossen sein.

Im Ostseebad Rerik ist am Montag ein rund 1,3 Kilometer langer Strandabschnitt zur Munitionssuche gesperrt worden.

Es handele sich im Gegensatz zur unerwarteten Sperrung des Badestrandes im Jahr 2014 um eine geplante Aktion, sagte eine Sprecherin der Kurverwaltung. Bis Ende April werde es zu Einschränkungen an einigen Strandabschnitten und im Küstenwald kommen.

Diese betreffen demnach den Bereich vom Strandabgang „Steilküste“ bis 200 Meter nach dem Strandabgang „Teufelsschlucht“. Zudem könne der Küstenwald nur auf dem Mittelweg durchquert werden. Die Kosten in Höhe von rund 250 000 Euro für die Munitionssuche würden vom Land Mecklenburg-Vorpommern übernommen, teilte das Innenministerium mit.

Im April 2014 war der Badestrand gesperrt worden, nachdem in den Wochen zuvor zunächst 3,5 Kilogramm Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden waren. Bei der bis Juli dauernden Räumung wurden dann auf einer Fläche von rund 15 000 Quadratmetern knapp 1,7 Tonnen Munition geborgen. Darunter waren auch 304 Granaten.

Nicht völlig geklärt wurde die Herkunft der Munition. Möglicherweise waren mangelhafte Kontrollen beim Ausbaggern von Meeressand für Strandaufspülungen dafür verantwortlich. Der aufgespülte Sand stammte aus einem Seegebiet, das als munitionsbelastet bekannt war.

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