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Insolvenzverfahren P+S Werft : Stralsund: in Bieterverfahren kommt Bewegung

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In den Prozess um den Verkauf der insolventen P+S-Werft in Stralsund kommt Bewegung. "Mit mehreren Interessenten ist inzwischen ein Bieterverfahren aktiv" "Der Ausgang des Verfahrens ist offen."

svz.de von
erstellt am 09.Aug.2013 | 11:38 Uhr

Stralsund | In den Prozess um den Verkauf der insolventen P+S-Werft in Stralsund kommt Bewegung. "Mit mehreren Interessenten ist inzwischen ein Bieterverfahren aktiv", sagte gestern ein Sprecher des Insolvenzverwalters Berthold Brinkmann. "Der Ausgang des Verfahrens ist offen."

Interessenten aus der autonomen russischen Republik Tatarstan hatten am Mittwoch in Schwerin Gespräche mit Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) und Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) über den Schiffbaubetrieb geführt. Selbstverständlich habe die Landesregierung Interesse, potenzielle Bewerber kennenzulernen, sagte Regierungssprecher Andreas Timm und bestätigte damit indirekt die Gespräche. Bei den Inte ressenten soll es sich um eine staatliche Holding handeln. Tatarstan mit 3,8 Millionen Einwohnern gehört zu den fünf wohlhabendsten Regionen Russlands.

Nach Ansicht des Chefs des Handels- und Wirtschaftsbüros bei der Russischen Botschaft in Berlin, Andrey Zverev, ist die Nordic-Werft allerdings Favorit für die Übernahme der Stralsunder Volkswerft. Das Angebot von Nordic sei besser zu bewerten als das einer staatlichen Holding aus Tatarstan, sagte Zverev gestern beim Hanse Sail Business Forum in Rostock. Entscheidend für den Zuschlag dürfte nicht nur der Kaufpreis, sondern auch die Anzahl der garantierten Arbeitsplätze sein.

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