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Festspiele auf Rügen : Störtebeker verliert wieder seinen Kopf

vom
Aus der Onlineredaktion

In Ralswiek auf Rügen haben die Vorbereitungen für die 25. Störtebeker-Festspiele begonnen

Die Störtebeker-Festspiele auf der Insel Rügen rüsten sich für ihre 25. Festspielsaison. Das Stück „Im Schatten des Todes“, das am 24. Juni auf der Naturbühne Ralswiek seine Premiere erleben soll, erzählt die Geschichte von Störtebekers Tod auf dem Hamburger Grasbrook im Jahr 1401. Mit diesem Stück geht ein fünfteiliger Zyklus um das Leben des legendären Piraten zu Ende. Für das Stück wurde das Bühnenbild komplett umgebaut, wie Intendant Peter Hick sagte. Bühnenbauer haben inzwischen die Kulissen mit der Stadtsilhouette von Hamburg und Marienhafe errichtet. In dem kleinen friesischen Ort soll Störtebeker auf seiner Flucht vor der Hanse, Dänemark und dem deutschen Ritterorden Zuflucht gefunden haben.

Bastian Semm als Störtebeker und Andreas Euler als Goedeke Michels übernehmen erneut die Hauptrollen. Regie führt erstmals der Greifswalder Marco Bahr. Er stand im vergangenen Jahr als Konrad von Jungingen auf der Störtebeker-Bühne. Die von Hick (70) gegründeten Störtebeker-Festspiele mit jährlich rund 150 Mitwirkenden gelten als größtes Sommer-Open-Air in Deutschland. Im vergangenen Jahr kamen rund 351 000 Zuschauer. Für das Stück schrieben Intendant Hick und seine Tochter Anna-Theresa wieder gemeinsam das Drehbuch. Spektakulärer Höhepunkt dürfte die Hinrichtung Störtebekers sein. Auf diesen martialischen Teil seines Todes - den Gang ohne Kopf entlang seiner Gefährten – werde die Inszenierung jedoch verzichten.

 

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