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Festspiele bilanzieren besten Zyklusstart : Störtebeker legt Winterpause ein

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Mit einem Feuerwerk sind am Samstagabend die 21. Störtebeker-Festspiele auf der Insel Rügen zu Ende gegangen. Mit gut 343 000 Besuchern in 67 Vorstellungen konnte der beste Start seit Festspielbeginn verzeichnet werden.

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erstellt am 09.Sep.2013 | 11:40 Uhr

Ralswiek/Grevesmühlen | Mit einem Feuerwerk sind am Samstagabend die 21. Störtebeker-Festspiele auf der Insel Rügen zu Ende gegangen. Mit gut 343 000 Besuchern in 67 Vorstellungen konnte der beste Start seit Festspielbeginn verzeichnet werden, sagte Sprecherin Anna-Theresa Hick gestern. "Unserem Publikum hat unser Stück sehr gefallen, und unsere neuen Helden haben offensichtlich großen Anklang gefunden."

Erstmals agierte Bastian Semm als neuer Titelheld in der Rolle des Störtebeker. Das actionreich inszenierte Stück "Beginn einer Legende" war der Auftakt eines neuen Zyklus um das Leben des legendären Piraten, der 2014 mit dem Stück "Gottes Freund" fortgesetzt wird. Im vergangenen Jahr kamen rund 360 000 Zuschauer zu den Festspielen. Nach zwei verregneten Sommern spielte in diesem Jahr auch das Wetter mit: Im Gegensatz zu den Vorjahren musste die Trockenkammer für die Kostüme nicht in Betrieb genommen werden.

Peter Dehler, Schauspieldirektor des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin, wird 2014 die Regie in Ralswiek übernehmen. Er löst Regisseur Kai Maertens ab, von dem sich Intendant Peter Hick nach nur einer Störtebeker-Saison getrennt hatte.

Das Piraten-Open-Air in Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg) kann in seiner neunten Saison sogar einen Besucherrekord feiern. Laut Intendant Peter Venzmer konnten bis zum Abschluss am Samstag 55 000 Zuschauer begrüßt werden. Damit schreibe das Freiluft-Theaterevent in diesem Jahr schwarze Zahlen, betonte Venzmer. Das Team mit Gastschauspielern wie Martin Semmelrogge und Ex-Glücksrad-Moderator Peter Bond gab in dieser Spielzeit insgesamt 68 Vorstellungen, mehrere seien ausverkauft gewesen. Die Zuschauertribüne fasst 2400 Zuschauer.

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