Tote Jungtiere : Störche leiden unter Regen

Ein Storch fliegt mit einem Ast im Schnabel am 05.07.2017 in der Nähe von Wittenburg (Mecklenburg-Vorpommern) in ein Nest mit u.a. einem Jungvogel (M). Der viele Regen der letzten Wochen macht den Weißstörchen in Mecklenburg-Vorpommern schwer zu schaffen.
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Ein Storch fliegt mit einem Ast im Schnabel am 05.07.2017 in der Nähe von Wittenburg (Mecklenburg-Vorpommern) in ein Nest mit u.a. einem Jungvogel (M). Der viele Regen der letzten Wochen macht den Weißstörchen in Mecklenburg-Vorpommern schwer zu schaffen.

In mehreren Nestern in MV sind Jungtiere verendet. Schuld ist das schlechte Wetter.

svz.de von
11. Juli 2017, 06:00 Uhr

Eigentlich sollten junge Störche in den Nestern sitzen. Doch im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern haben Naturschützer an mehreren Orten traurige Funde gemacht. In den Nestern lagen tote Jungstörche. Das habe mit dem vielen Regen zu tun, den es in der Region zuletzt gab, erklärt der Storch-Experte Helmut Eggers. Die Nester der Vögel seien dadurch total durchnässt. „Wenn dann noch weiter von oben Nässe kommt, führt das zur Unterkühlung und zum Tod“, sagt er. Manche Jungstörche bekämen bei Dauerregen auch zu wenig Nahrung von ihren Eltern, sagen andere Fachleute. Zum Glück gibt es auch Störche, die den Dauerregen überstehen. Die Naturschützer in Norddeutschland waren an den Nestern unterwegs, um lebenden Jungstörchen Ringe an den Beinen zu befestigen. So können sie die Störche später erkennen und zuordnen.

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