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94. Teterower Bergringrennen : Startklar für Bahnsportevent

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Pfingsten ist es wieder soweit – das 94. Teterower Bergringrennen steht an / Junioren-Team-WM auf der Speedwaybahn

von
erstellt am 21.Mai.2014 | 11:55 Uhr

Namen wie Enrico Janoschka, Matten Kröger oder Christian Hülshorst sind für Freunde des Teterower Bergringrennens seit Jahren feste Begriffe. In diesem Jahr bekommen die „Alten“ sehr junge Konkurrenz: Eingebettet in die beiden Grasbahnrennen am Pfingstsonnabend und -sonntag steigt am Samstagabend in der Bergringarena das Halbfinale um die U21-Speedway-Team-WM. Hier wird das deutsche Team mit Kai Huckenbeck, Michael Härtel, Erik Riss und Danny Maassen gegen Australien, England und Tschechien um den Einzug ins Finale rasen. „Mit dem U21-Halbfinale haben wir eine gute Möglichkeit, international auf uns als Gastgeber aufmerksam zu machen“, betont Clubchef Adolf Schlaak. „Unser Traum ist es, einmal einen Grand Prix in Teterow auszurichten“, fügte er hinzu

Für weitere Spannung wird anschließend der 13. Auerhahnpokallauf sorgen, bei dem je ein Fahrer der vier Nationen an den Start gehen wird. Im letzten Rennen am Samstag werden die trainingsschnellsten Fahrer aus jedem Team um den „Pokal der Nationen“ kämpfen.

Die Starter auf der Grasbahn haben zu diesem Zeitpunkt ihre ersten Punktläufe schon lange hinter sich. Wie gehabt bestreiten die Fahrer der internationalen Soloklasse – diesmal sind es 24 – ihren ersten Durchgang am Sonnabend gegen 15 Uhr. Auch die Aktiven der Klassen Moto-Cross bis 650 ccm, Quad bis 750 ccm und Seitenwagen sind an diesem Nachmittag jeweils mindestens einmal zu sehen.

Richtig spannend wird es aber wieder am Sonntag. Während die sieben Seitenwagen und und 16 Quads ihre Sieger in jeweils insgesamt vier Durchgängen suchen, stehen bei Crossern und Bahsportlern wieder die spannenden Finals an. Höhepunkt für die rund 50 Crosser – darunter sieben Amazonen, die erfahrungsgemäß dem starken Geschlecht das Leben mächtig schwer machen können – ist der Speed-Cross-Pokal, der verkehrtherum – also im Uhrzeigersinn – und als Handicaplauf ausgetragen wird. Die I-Lizenzler ermitteln in einem „traditionellen“ Finale den achten Gewinner des „Grünen Bandes“, bevor – ebenfalls mit Handicapstart – der Bergringpokal zum 56. Mal vergeben wird.


Sonntag weiter zum Speedway in Güstrow


Den traditionellen Abschluss des Bahnsport-Wochenendes bildet der Pfingstpokal in Güstrow. Auch hier darf man sich auf ein starkes und ausgeglichenes Feld freuen, obwohl die Organisatoren mit der Nennung von Namen noch sehr zurückhaltend sind.

Als Grund nennt Güstrows Presssechef Gunnar Mörke die extrem kurzfristige Absage des schwedischen Grand-Prix-Fahrers Frederik Lindgren für den Osterpokal, die nicht mehr rechtzeitig bekanntgegeben werden konnte.

Fest steht allerdings, dass mit Rasmus Jensen der Titelverteidiger, Timo Lahti als aktueller Osterpokalsieger und der Schwede Peter Karlsson kommen. Für die deutschen Fahrer geht es darum, sich für die Wildcard zur EM im Juli an gleicher Stelle zu empfehlen.


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