Start für Lager- und Logistikzentrum

<strong>Gemeinsam schippen</strong> Burkhard Geisler, Dr. Joachim Trettin, Rainer Bretschneider, Hans Lange, Dr. Oliver Hermann und Dietmar Schmidt.
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Gemeinsam schippen Burkhard Geisler, Dr. Joachim Trettin, Rainer Bretschneider, Hans Lange, Dr. Oliver Hermann und Dietmar Schmidt.

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27. Juli 2012, 10:00 Uhr

Wittenberge | 6,5 Millionen Euro gibt die DB Fahrzeuginstandhaltung im Werk Wittenberge für eine neues Lager- und Logistikzentrum aus. Den Auftrag für die Investition hat die Perleberger Hochbau GmbH in der Tasche. Das Unternehmen konnte sich gegen nationale und internationale Mitbewerber durchsetzten. Seit gestern wird offiziell gebaut. Kreisliche und kommunale Politprominenz mit Landrat Hans Lange und Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann, Vertreter von Wirtschaft und Bahn mit Dr. Joachim Trettin als Konzernbevollmächtigtem für Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie des Landes mit Staatssekretär Rainer Bretschneider waren in den Betrieb gekommen, um den symbolischen Spatenstich mitzuerleben bzw. zu vollziehen.

"Für das Werk und die Region ist es ein historischer Tag", sagt dessen Leiter Dietmar Schmidt. Er spricht von einem neuen Abschnitt in der 136-jährigen Geschichte des Betriebes. Denn das Lager- und Logistikzentrum markiert den Anfang einer ganzen Reihe von Investitionen, die in den kommenden Jahren folgen: Das Befundungszentrum des Betriebes wird erneuert, die Radsatzwerkstatt neu gestaltet, Investitionen in das Reinigungszentrum und die Sandstrahlanlage sind in Planung. Schmidt sagt: "Mit diesen Investvorhaben wird der Standort Wittenberge, aber auch die Region gestärkt. Die 1060 Arbeitsplätze bei uns im Werk sichern wir damit."

Erste Überlegungen und Pläne für das Lager- und Logistikzentrum reichten bis 2007 zurück. So wie es jetzt entsteht, sind darin auch zahlreiche Ideen und Vorschläge von Werksangehörigen eingeflossen. Diese Feststellung ist Schmidt sehr wichtig. So wie die Investition von der gewachsenen Leistungsfähigkeit der DB Instandhaltung mit ihrem Werk in Wittenberge zeugt, beweist die Beteiligung der Mitarbeiter deren Engagement für ihren Betrieb.

Mit Fertigstellung des Lager- und Logistikzentrums im Sommer 2013 kann das Instandhaltungswerk auf die außerhalb ihres Betriebsgeländes angemieteten Flächen verzichten. "Wir konzentrieren die Lagerhaltung, bekommen Produktionsfläche frei und sie ist das wichtigste, worüber ein Betrieb verfügt", sagt Schmidt dem "Prignitzer" zur Bedeutung der millionenschweren Investition. Auch die Radsatzwerkstatt werde von den freiwerdenden Flächen profitieren. In diesem Jahr werden in Wittenberge zirka 15 600 dieser Radsätze aufgearbeitet. Die Werksmitarbeiter unterziehen im laufenden Jahr knapp 500 Fahrzeuge einer Revision. Diese schwere Fahrzeuginstandhaltung ist Kernkompetenz des Werkes, dessen Hauptkunde die DB Regio AG ist. Bürgermeister Dr. Oliver Hermann kennzeichnete das Werk gestern als industrielles Herz von Wittenberge und der gesamten Region. "Deshalb sind wir auch sehr dankbar für die Investitionen, "mit denen das Werk für die Zukunft aufgestellt wird." Dank auch von Staatssekretär Bretschneider. Wichtig sei, dass das Geld in Wittenberge, Brandenburg, ausgegeben wird. Er ist davon überzeugt: "Es geht aufwärts in der Region."

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