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OB muss Verhandlungspartner engagieren, um Kosten für Schwerin zu sparen : Stadthaus-Miete: Ein Profi soll helfen

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Fast 2,4 Millionen Euro zahlt Schwerin pro Jahr für das Stadthaus Miete. Schon lange hatte die Stadtspitze versucht, durch Nachverhandlungen mit dem Vermieter, der HVB Immobilien AG München, den Preis zu drücken.

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erstellt am 08.Jul.2011 | 08:03 Uhr

Schwerin | Nun soll ein Profi ran: Fast 2,4 Millionen Euro zahlt die Landeshauptstadt pro Jahr für das Stadthaus Miete. Schon lange hatte die Stadtspitze versucht, durch Nachverhandlungen mit dem Vermieter, der HVB Immobilien AG München, den Preis zu drücken. Das von OB Angelika Gramkow vorgelegte Angebot - Verlängerung des Mietvertrages um zwölf Jahre bis Ende 2029 bei jährlicher Einsparung von rund 630 000 Euro - war bei der Stadtvertreter-Mehrheit durchgefallen (wir berichteten). Deshalb soll jemand die Verhandlungen führen, der sich in der Materie auskennt. Nach der Sommerpause soll die Oberbürgermeisterin dem Hauptausschuss einen Vorschlag unterbreiten, wer als ausschließlich auf Provisionsbasis arbeitender Verhandlungspartner die Interessen gegenüber dem Immobilienfonds vertreten kann.

Alternativen zum Packhof prüfen

Darüber hinaus muss die Oberbürgermeisterin Alternativen zum Mietobjekt Stadthaus untersuchen, das die Verwaltung 1998 bezogen hatte und für das der Mietvertrag bis 2017 läuft. Auf Initiative der Fraktionen SPD-Grüne und CDU/FDP soll die Stadtspitze prüfen, wie hoch die finanzielle Belastung durch einen Neubau oder durch die Sanierung von vorhandenen städtischen Gebäuden werde. Und das auf der Basis des Stellenplanes, der eine weitere Reduzierung der Mitarbeiterzahl vorsieht. Auch der Kauf des Stadthauses "zu einem akzeptablen Preis" sei eine Option, so der Beschluss der Kommunalpolitiker. Erstmals ist auch nicht mehr vom bislang so wichtigen zentralen Standort die Rede: Die OB soll auch "die Anmietung von Büroflächen für den Mitarbeiterbedarf" prüfen - "gegebenenfalls verteilt auf mehrere Standort".


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