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Brandstiftung in Stralsund : Staatsschutz befragt Zeugen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ermittlungsgruppe nach mutmaßlicher Brandstiftung in Stralsund gebildet

Nach der mutmaßlichen Brandstiftung an zehn Autos am Rande einer Anti-Flüchtlingsdemonstration in Stralsund am Freitag hat der Staatsschutz eine Ermittlungsgruppe gebildet und mit der Vernehmung von Zeugen begonnen. Es sei davon auszugehen, dass sich die Brandstiftung gegen Teilnehmer der flüchtlingskritischen „MV wehrt sich“-Demonstration gerichtet habe.

Demnach habe es mehrere Brandherde auf dem Parkplatz gegeben – und zwar dort, wo Autos mit ortsfremden Kennzeichen gestanden hätten, sagte eine Polizeisprecherin gestern in Neubrandenburg. Die Ermittler verfolgten verschiedene Ermittlungsansätze. Es sei von einem politisch motivierten Hintergrund der Tat auszugehen. Neun Fahrzeuge seien offenbar gezielt in Brand gesteckt worden, auf ein Fahrzeug sei das Feuer übergesprungen.

Der Staatsschutz ermittelt auch gegen den Mann, der in der Nacht zu Sonntag zwei Böller auf eine Greifswalder Flüchtlingsunterkunft geworfen hatte. Auch in diesem Fall sei von einem politisch motivierten Hintergrund auszugehen. Der 42-jährige Greifswalder war in der Nacht vom Wachschutz gestellt worden. Er hatte einen Atemalkoholwert von 2,25 Promille. Zu seinem Motiv habe er bislang keine Angaben gemacht.

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