zur Navigation springen

Klarer 3:0-Sieg gegen den SC Potsdam : SSC-Damen fackeln nicht lange

vom

Gestern zeigten die Volleyballerinnen des Schweriner SC ihre wahre Leistungsstärke. Im entscheidenden dritten Viertelfinal-Spiel gegen den SC Potsdam packten sie ihr ganzes Können aus und ließen den Gästen keine Chance.

svz.de von
erstellt am 10.Apr.2013 | 09:21 Uhr

Schwerin | Gestern Abend zeigten die Volleyballerinnen des Schweriner SC ihre wahre Leistungsstärke. Im entscheidenden dritten Viertelfinal-Spiel gegen den SC Potsdam packten sie ihr ganzes Können aus und ließen den Gästen keine Chance. Nur 68 Minuten benötigte die Mannschaft von Trainer Teun Buijs für den klaren 3:0 (15, 16, 15)-Erfolg. Damit zogen sie unter dem frenetischen Jubel der 1605 Fans in der heimischen Arena ins Play-off-Halbfinale ein. Da geht es schon morgen um 19 Uhr mit dem ersten Spiel in der Arena am Lambrechtsgrund weiter. Dann empfängt der Titelverteidiger zum ersten Spiel den VC Wiesbaden.

Die Schwerinerinnen knüpften an die tolle Leistung des Tiebreaks am Sonntag in Potsdam an. Mit druckvollen Aufschlägen, variablem Angriffsspiel über Außen mit Louisi Souza Ziegler und Anne Buijs, über Diagonal mit Lucia Hatinova oder die Mitte mit Anja Brandt und Quinta Steenbergen setzten sie die Potsdamerinnen dermaßen unter Druck, dass die Gäste keine Mittel fanden, gegen diese aggressive Angriffswelle zu reagieren.

Aber auch in der Feld- und Blockabwehr standen die SSC-Damen wie eine Wand. Libero Lisa Thomsen organisierte nicht nur die Annahme bestens, sie war auch in der Abwehr einmal mehr ein Fels in der Brandung. Und auf den Block mit den beiden Hauptakteurinnen Steenbergen, die von Potsdams Trainer Alberto Salomoni als beste SSC-Spielerin ausgezeichnet wurde, und Brandt war Verlass.

Die SSC-Damen hatten Potsdams Diagonalangreiferin Lucia Fresco und Außenangreiferin Kyla Richey im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen fest im Griff. Mit einem sehenswerten Schnellangriff von Lucia Hatinova ging der SSC mit 11:9 in Führung. Diese bauten die Gastgeberinnen kontinuierlich über 16:11 auf 20:13 aus. Absolut sehenswert der Hammerangriff aus dem Hinterfeld von Anne Buijs zum 22:13. Mit der Riesenstimmung im Rücken wurden die Schützlinge von Trainer Teun Buijs immer sicherer. Die Gäste, die gegen den Titelverteidiger noch in den ersten beiden Partien stark dagegengehalten hatten, waren gestern total überfordert. Sie konnten nicht noch einmal an ihr Limit gehen.

„Einfach war es nicht. Wenn wir ein bisschen nachgelassen haben, hatte ich nicht das Gefühl, dass die sich schon aufgegeben hatten“, meinte Zuspielerin Denise Hanke, die freudestrahlend nach dem klaren Ergebnis bemerkte: „Endlich. Wir hatten keinen Bock mehr auf so enge Spiele.“ Und der Pokalsieger machte in Durchgang zwei bestens aufgelegt weiter und zog weiter aus allen Angriffspositionen gnadenlos durch. Auch in diesem Durchgang ließen sie den Gästen nicht die Spur einer Chance. Auch dieser Abschnitt war wieder eine schnelle Angelegenheit.

Wieder eine 2:0-Satzführung wie in den beiden ersten Viertelfinalspielen. Aber diesmal kamen zu keiner Zeit irgendwelche Zweifel auf, dass der SSC noch einmal in Bedrängnis kommen könnte. Zu souverän agierten die Schwerinerinnen, um nach nur 68 Minuten den Einzug ins Halbfinale perfekt zu machen. „Ich danke auch Alberto, dass wir wieder im Rhythmus sind. Das Spiel in Potsdam hat uns zurückgebracht. Wir sind wieder in Topform“, freute sich SSC-Coach Teun Buijs.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen