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Schwerin : Speicher-Hotel setzt auf Umweltschutz

vom

Nachdem die Stadtwerke das Bio-Wärme-Zertifikat an Hotel-Geschäftsführer Christian Petersen für das „1. klimaneutrale Hotel in MV" überreicht hatte, plant Betreiberin Vera Hirte weitere Neuerungen.

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erstellt am 08.Jan.2012 | 10:07 Uhr

Werdervorstadt | Das Speicher-Hotel am Ziegelsee geht weiter konsequent in Richtung ökologischer Tourismus: Nachdem die Stadtwerke das Bio-Wärme-Zertifikat an Hotel-Geschäftsführer Christian Petersen für das "1. klimaneutrale Hotel in MV" überreicht hatte, plant Betreiberin Vera Hirte weitere Neuerungen. Bereits jetzt deckt das renommierte Haus am Ziegelinnensee nicht nur seinen Elektroenergiebedarf komplett durch Ökostrom, sondern bezieht auch Fernwärme von den Stadtwerken, die im Kraft-Wärme-Kopplungsverfahren der Biogasanlage produziert wird. "2012 wollen wir unseren Gästen erstmals e-bikes zum Verleih anbieten", informierten Geschäftsführer und Inhaber-Familie kurz vor dem Jahreswechsel. "Außerdem planen wir auf unserem Gelände die Errichtung einer Tankstelle für Elektromobile aller Art und die Anschaffung eines Elektroautos."

Auch kulinarisch setzt das Hotel Speicher am Ziegelsee komplett auf Öko. Die Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten wie dem Hof Medewege sollen ausgebaut werden. "Seitdem unsere Küche biozertifiziert ist, ist es für uns noch wichtiger geworden, den Ursprung der von uns bezogenen Waren zu kennen", so Geschäftsführer Petersen.

Gesamtes Hafen-Gebiet wird weiter aufgewertet

Wenn vom Herbst an die Promenade entlang des Ziegelsee-Ostufers erneuert wird, kann auch das Speicher-Hotel profitieren. Denn das gesamte Areal blüht auf. Die Neubauten der Hafen-Quartiere wachsen gegenwärtig in die Höhe, fast alle Wohnungen sind bereits verkauft. Auch die benachbarte ehemalige Schlossbrauerei ist verkauft worden. Auch wenn dort in den nächsten Jahren noch nicht so viel passieren wird, sehen die Hotel-Betreiber darin einen wichtigen Schritt zur weiteren Entwicklung des Gebietes. "Wir hoffen sehr, dass dann einer fußläufigen Verbindung zur Stadt am Wasser entlang nichts mehr im Wege steht", so Vera Hirte.


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