Erhebliche Mehrkosten : Speditionsgewerbe klagt wegen A20-Teilsperrung

Das abgesackte Autobahnteilstück der A20 bei Tribsees
Das abgesackte Autobahnteilstück der A20 bei Tribsees

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13. Oktober 2017, 20:30 Uhr

Die Teilsperrung der Autobahn 20 bei Tribsees auf unbestimmte Zeit hat nach Ansicht des Verkehrsgewerbes für die Speditionen schlimme Folgen. Für die gesamte Wirtschaft fielen erhebliche Mehrkosten an, sagte der Chef des Landesverbands des Verkehrsgewerbes, Norbert Voigt, gestern. Die Spediteure würden diese Mehrkosten, die durch den zusätzlichen Zeitaufwand auch durch Staus auftreten, nicht tragen können. Letztlich werde der Verbraucher etwa beim Einkaufen dafür zur Kasse gebeten.

Angesichts dieser Auswirkungen sei nicht hinnehmbar, dass an den vielen Baustellen im Land nur tagsüber gearbeitet werde, sagte Voigt. Auf zwei der drei Autobahnen in MV seien aktuell große Baustellen, auch viele Bundesstraßen seien deshalb blockiert. Dabei gehe es dem Verband nicht nur um die Lkw-Fahrer, die durch längere Fahrzeiten belastet würden. Auch die Anwohner an den Umleitungsstrecken seien Belastungen ausgesetzt.

 

In den vergangenen Tagen war auf der Fahrspur in Richtung Rostock auf einer Länge von 100 Metern die Autobahn abgebrochen. In diesem Abschnitt ist ein Loch von 10 Metern Breite, 40 Metern Länge und 2,50 Metern Tiefe entstanden. Der Verkehr Richtung Rostock wird umgeleitet, der in Richtung Stettin ist noch auf einer Spur möglich.

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