13 Windanlagen geplant : Spatenstich für Windpark Suckow

<fettakgl>Beim symbolischen Spatenstich</fettakgl> packten die Beteiligten tüchtig an. Fotos: Michael-Günther Bölsche
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Beim symbolischen Spatenstich packten die Beteiligten tüchtig an. Fotos: Michael-Günther Bölsche

Mit einem symbolischen Spatenstich wurde jetzt der Bau des Windparks Suckow gestartet. Hier sollen in den kommenden Monaten 13 Windkraftanlagen mit je 2,5 Megawattleistung entstehen.

svz.de von
23. Juli 2012, 07:09 Uhr

Lübz/Suckow | Mit einem symbolischen Spatenstich wurde jetzt der Bau des Windparks Suckow gestartet. Hier sollen in den kommenden Monaten 13 Windkraftanlagen mit je 2,5 Megawattleistung entstehen. Pro Jahr werden etwa 67 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt, davon könnten etwa 15 bis 20 Haushalte versorgt werden.

Wie Bürgermeister Jürgen Kühl gegenüber SVZ betont, gab es ein einstimmiges Votum für den Bau dieser alternativen Energiegewinnung. "Direkt in der Nachbarschaft auf Brandenburger Seite stehen bereits Anlagen und deshalb sagten wir uns, dies können wir erweitern. Allerdings haben wir zur Auflage gemacht, dass die Nabenhöhe nicht die 100 Meter überschreitet", meinte Kühl, zumal in diesem Falle die Gemeinde davon profitiert und nicht Einzelpersonen. Da dieser Windpark rund drei Kilometer abseits von Suckow auf Gemeindeland gebaut werden wird, fließen die Pachteinnahmen in die Gemeindekasse.

Der Geschäftsführer von Loscon, Heinz Lassowsky lobte anlässlich des symbolischen Spatenstiches die Zusammenarbeit mit den Bürgern, der Gemeinde und dem AltkreisParchim sowie die professionelle Begleitung seitens des Amtes Eldenburg-Lübz. "Es herrschte Einigkeit über das Vorhaben und man war gegenseitig ein guter Partner, wie es in dieser Form selten klappt", meinte Lassowsky, dessen Firma neben Deutschland in Frankreich sowie in Polen derartige Anlagen baut. "Vor allem setzen wir Euch die Anlagen nicht vor die Nase und hauen ab, sondern wir bleiben Partner, auch nach der Fertigstellung", betonte der Geschäftsführer.

Bürgermeister Kühl würdigte vor allem die "von Anfang an gute und offene Zusammenarbeit. Es gab kein Versteckspiel und man habe auch mit den Windkraftgegnern gesprochen und letztlich die Mehrheiten erhalten". Die Leitende Verwaltungsbeamtin des Amtes Eldenburg Lübz, Gudrun Stein, bedankte sich für das öffentliche Lob, welches man relativ selten zu hören bekommt. Denn die Redner zuvor betonten, dass das Amt nicht nur verwaltet, sondern mitgezogen habe und damit, ebenso wie die ehemalige Kreisverwaltung, die Voraussetzungen für den Bau erst ermöglicht habe. "Vor allem die Öffentlichkeit, mit der wir stets agierten, hat alle überzeugt und so haben wir auch die Bevölkerung hinter uns gebracht", so das einhellige Urteil aller Beteiligten beim offiziellen Spatenstich. Die ersten Bagger werden im kommenden August anrollen.


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