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Heute ist Weltspartag : Sparen ist in MV schwer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Deutschen lassen sich nicht davon abbringen, ihr Geld zur Bank zu tragen. Eine Studie gibt Aufschluss zu Kenntnissen, Vorsätzen und Methoden rund ums Sparen der Bürger.

svz.de von
erstellt am 28.Okt.2016 | 05:00 Uhr

Sparbuch und Tagesgeld werfen kaum Renditen ab. Die Hausbank zahlt gerade einmal 0,01 Prozent Zinsen. Die Zeiten für Sparer sind hart, um ein paar Euros für schlechte Zeiten oder die Altersvorsorge auf die hohe Kante zu legen. Um Vermögen aufzubauen, gehen die Deutschen trotz Mini-Zinsen dennoch auf Nummer sicher. Nach dem eigenen Haus gehören Rücklagen auf dem Sparbuch, Lebensversicherung und Bausparvertrag immer noch zu den beliebtesten Anlagen für die Vorsorge, wie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) zum heutigen Weltspartag mitteilt.

Bei der Höhe der Ersparnisse gibt es im Land jedoch große Unterschiede. Die Verbraucher in Mecklenburg-Vorpommern sparen im bundesweiten Vergleich am wenisten. Gerade einmal 5,6 Prozent ihres Einkommens legen die Menschen in MV nach Angaben des Statistischen Landesamtes zur Seite. Damit landet hier deutlich weniger in der Spardose als in jedem anderen Bundesland – 2014 wurden in MV je Einwohner im Schnitt 997 Euro gespart. Das waren 1072 Euro weniger als im Bundesdurchschnitt.

Dass die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern weniger Geld beiseite legen können als in anderen Bundesländern, liegt an den niedrigen Einkommen. Denn auch beim durchschnittlichen Arbeitseinkommen gehört MV zu den Schlusslichtern. Angestellte bekommen für die gleiche Arbeit in unserem Bundesland laut Gehaltsatlas der Vergütungsdatenbank Geld.de lediglich 75 Prozent des durchschnittlichen Gehalts in Deutschland. Der Bruttojahresverdienst eines vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers liegt im Schnitt bei 33 870 Euro.
 

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