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MC Mecklenburgring feiert stimmungsvollen Motorsport-Geburtstag : Spannende Drifts auf Parchimer Bahn

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Das Jubiläumsrennen "55 Jahre Motorsport in Parchim", das vom MC Mecklenburgring Parchim auf der heimischen Sandrennbahn sowie auf der Nachwuchsspeedwaybahn im Innenring ausgetragen wurde, bot spannenden Sport.

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erstellt am 02.Sep.2013 | 08:03 Uhr

Parchim | Das Jubiläumsrennen "55 Jahre Motorsport in Parchim", das vom MC Mecklenburgring Parchim auf der heimischen Sandrennbahn sowie auf der Nachwuchsspeedwaybahn im Innenring ausgetragen wurde, bot spannenden Sport und hätte mehr als 500 Zuschauer verdient gehabt. Die haben ihr Kommen auf den bestens präparierten Anlagen jedenfalls nicht bereut.

Der Güstrower Teamweltmeister Enrico Janoschka gewann den Hauptlauf um den Bürgermeisterpokal, der als Handicaplauf der drei I-Lizenzler gegen die drei Besten aus der B-Lizenz ausgetragen wurde, überlegen vor Jens Buchberger von den Sportfreunden Niederelbe und Enrico Sonnenberg von den Gastgebern (SVZ berichtete). Nach Buchberger waren Andre Majewski aus Werlte sowie Sergej Malyschew vom MC Mecklenburgring die Besten im B-Lizenzfeld. Malyschew verheizte jedoch im letzten Lauf der B-Lizenz seinen Motor und verzichtete schweren Herzens auf seine Teilnahme am Bürgermeisterpokallauf. Zuvor hatte er sich jedoch noch den Landespokal der B-Lizenz vor Stefan Repschläger und Mathias Enke, (alle MC Mecklenburgring Parchim) gesichert.

Im Rahmenprogramm der Oldies erwies sich Ulrich Büschke vom MC Mecklenburgring auf einer Vierventiler vor dem Zweiventiler Europameister Hartmut Ernst vom MC Nordstern Stralsund als der Punktbeste. Bei den Quadfahrern gewann Reiko Menning aus Hoppenrade vor dem Rostocker Dirk Krause. Bereits am Vormittag begeisterten 21 Speedway-Kids die Zuschauer auf der Speedwaybahn im Innenring. Sie hatten sich größtenteils schon beim Sommertrainingslager unter der Leitung von Christian Seliger in Form gebracht. Bei einer Meisterschaftsneuauflage in der 50 ccm-KTM-Klasse bewies Melf Ketelsen vom MC Mecklenburgring, dass er zu Recht Deutscher Meister geworden ist und verwies die drei Fahrer, die er bereits eine Woche zuvor in Bad Zwischenahn bezwungen hatte, erneut auf die Plätze. Mit Lucas Botzon in der PW 50-Klasse sowie Maximilian Firniß in der 80er-Klasse bewiesen zwei weitere Nachwuchsfahrer von den Parchimer Driftkids, was sie drauf haben. Der Opa von Maxi, Günter Firniß, früher selbst ein Rostocker Speedwayfahrer, war so beeindruckt von seinem Enkel, dass er ihm in den Herbstferien eine Reise mit den Großeltern in die Türkei schenkte.

Sehr zu Herzen ging eine Spendenaktion für die Nachwuchsfahrer. Vor wenigen Tagen wurde in das Bürogebäude auf der Parchimer Rennbahn eingebrochen und das gesparte Geld für die große Weihnachtsfeier mit den Speedwaykids gestohlen. Die Zuschauer, Sportler und Sponsoren hatten ein großes Herz und spendeten im vierstelligen Bereich. Der Renntag ging mit einer After-Race-Party im Festzelt mit Sportlern, Zuschauern und Sponsoren bei Livemusik zu Ende.

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