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Mecklenburg-Vorpommern

15. Dezember 2017 | 13:14 Uhr

SOS etabliert sich im Jahnschul-Viertel

vom

svz.de von
erstellt am 31.Jan.2012 | 09:04 Uhr

Wittenberge | Vom Erdgeschoss bis unters Dach werden die beiden Wohnhäuser in der Bürgermeister-Jahn-Straße, die unmittelbar an das Bürgerzentrum angrenzen, Angebote und Unterstützungen für Kinder, Heranwachsende und Familien parat haben. Der SOS-Kinderdorf e. V. ist der neue Hausherr in den beiden schon seit der Wende leerstehenden Gebäuden. "Wir werden die Häuser ausbauen, zugeschnitten auf die Bedürfnisse unserer sozialen Arbeit", kündigt der Leiter der hiesigen Einrichtung, Dr. Daniel Krause-Pongratz, an.

Ein besonderer Effekt ist von dem Projekt wegen der unmittelbaren Nähe zum Bürgerzentrum zu erwarten. Das wird bereits seit seiner Übergabe im September 2009 vom SOS-Kinderdorfverein betrieben. Der sozial engagierte Verein setzt mit dem geplanten Umzug auf die Synergieeffekte, zwischen der schon vorhandenen Einrichtung und der neuen. So ist laut Dr. Krause-Pongratz beispielsweise vorgesehen, den öffentlichen Bereich aus dem Bürgertreff im Untergeschoss auszudehnen auch auf das neuerworbene Nachbarhaus. "Beide werden zusammenwachsen", sagt Dr. Krause-Pongratz. In den Stockwerken darüber wird es Familienberatung sowie diverse Hilfsangebote für Kinder und junge Leute geben. Wenn alles wie geplant und erhofft klappt, will das SOS-Kinderdorf im zweiten Halbjahr 2013 in die Bürgermeister-Jahn-Straße ziehen.

"Dass wir mit diesem ehrgeizigen Projekt jetzt schon so weit sind, verdanken wir auch der Stadt Wittenberge. Sie hat uns vor allem durch ihr Bauamt auf sehr effektive Weise unterstützt", unterstrich Dr. Krause-Pongratz, als er das Vorhaben den Mitgliedern im Sozialausschuss der Stadtverordnetenversammlung vorstellte. Bisheriger Besitzer der beiden Wohnhäuser war die Wohnungsbaugesellschaft.

Mit ihrem Umzug von der Wiglowstraße, wo SOS derzeit (noch) eine großräumige Villa nutzt, in das Jahnschul-Viertel, etabliert sich der Verein direkt im Stadtzentrum und damit in jenem Gebiet, dem die Kommune besondere Aufmerksamkeit schenkt. Für den SOS-Kinderdorf-Verein spielt, laut Dr. Krause-Pongratz, auch die unmittelbare Nähe zur Jahngrundschule und damit die Erreichbarkeit für Schüler eine wesentliche Rolle.


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