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Mehrere Spieler angeschlagen : Sorgen um die Sturmbesetzung

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Nach zwei Niederlagen in Serie hält Hansa-Coach Andreas Bergmann vor dem Heimduell mit dem SSV Jahn Regensburg nichts davon, "durch einen Blick auf die Tabelle irgendwelche Szenarien heraufzubeschwören."

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erstellt am 03.Sep.2013 | 07:09 Uhr

Rostock | Nach zwei Niederlagen in Serie hält Hansa-Coach Andreas Bergmann vor dem heutigen Heimduell mit dem SSV Jahn Regensburg (19 Uhr in der DKB-Arena) nichts davon, "durch einen Blick auf die Tabelle irgendwelche Szenarien heraufzubeschwören. Das habe ich umgekehrt im Erfolgsfall ja auch nicht getan. Wir befinden uns in einer Umbruchphase und wollen eine neue Mannschaft aufbauen. Da zählt in erster Linie die Leistung auf dem Platz, und die war in den vergangenen beiden Partien in Ordnung. Nur die Ergebnisse stimmten halt nicht."


Jahn-Trainer Stratos sieht Druck bei Hansa

Kontrahent Regensburg befindet sich nach dem Zweitliga-Abstieg in einer ähnlichen Situation wie die Ostseestädter. Allerdings reisen die Bayern mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Folge - bei Borussia Dortmund II 2:1, Darmstadt 2:0 - an und wollen ihre Erfolgs serie ausbauen. "Rostock muss die beiden Niederlagen erst einmal verdauen. Die kommen ja eigentlich aus der Bundesliga und wollen da auch mittelfristig wieder hin. Die werden enormen Druck haben - wohingegen wir nach den beiden Siegen zuletzt befreit aufspielen können", erklärt Jahn-Cheftrainer Thomas Stratos.

Bei den Gastgebern gibt es einige Fragezeichen in der Sturmbesetzung. Die Angreifer Nikolaos Ioannidis (Mittelfußprellung) und Johan Plat (Rückenbeschwerden) sind angeschlagen. Mustafa Kucukovic absolvierte nach seinen Adduktoren-Problemen erst wenige Einheiten mit der Mannschaft. ",Niko’ hat am Dienstag wieder mittrainiert. Da müssen wir abwarten, wie der Fuß die Belastung verkraftet. Johan hat Probleme, die aus dem Rücken herausstrahlen. Ihn habe ich vorsichtshalber gleich in die Kabine geschickt. ,Mucki’ ist noch nicht da, wo wir ihn gerne hätten, aber er hat viel gearbeitet. Es ist eine Überlegung, ihn mit auf die Bank zu nehmen", verrät Andreas Bergmann, der angesichts von zwei Partien ohne Torerfolg nicht von einem Sturmproblem sprechen will: "Wir haben uns gegen Unterhaching viele Chancen erspielt und hatten auch in Heidenheim die besseren Möglichkeiten aus dem Spiel heraus. Zudem haben wir dort gut gegen den Ball agiert. Sorgen machen mir eigentlich nur die Blessuren."

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