zur Navigation springen

Weißrussland von Krankheit betroffen : Sorge in MV wegen Afrikanischer Schweinepest

vom

Das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest in Weißrussland lässt in MV die Sorge vor der Tierseuche wachsen. Reisende sollten keine Schweinefleisch-Produkte von dort mitbringen.

svz.de von
erstellt am 27.Jun.2013 | 10:43 Uhr

Schwerin | Das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest im äußersten Westen Weißrusslands lässt in Mecklenburg-Vorpommern die Sorge vor einem Einschleppen der Tierseuche wachsen. Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) warnte Reisende gestern eindringlich davor, Erzeugnisse mit oder aus Schweinefleisch aus Weißrussland mitzubringen. Außerdem sollten alle Schweinehalter und Züchter die Hygiene- und Dokumentationsvorschriften streng einhalten. "Nur so kann der hiesige Schweinebestand vor dieser verheerenden Tierseuche geschützt werden." Anders als gegen die Klassische Schweinepest, die in den 90ern in MV auftrat, stehe zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest kein Impfstoff zur Verfügung. Der Ausbruchsherd liege 150 Kilometer von der Grenze mit Polen und nur 40 Kilometer von der litauischen Grenze entfernt, so Backhaus weiter. Es sei das erste Mal, dass die Afrikanische Schweinepest aus dem westlichen Teil von Weißrussland gemeldet werde. Das hochansteckende Virus befalle Haus- und Wildschweine. Für den Menschen sei es ungefährlich.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen