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Mecklenburg-Vorpommern

24. November 2017 | 06:59 Uhr

Hanse Sail : Sonne, Wind und weiße Segel

vom

Hauptanziehungspunkt: die Traditionsschiffe - Hoffnungsvolles Signal aus dem Verkehrsministerium

svz.de von
erstellt am 10.Aug.2014 | 20:38 Uhr

Auf den Gesichtern der Hanse-Sail-Organisatoren zeichnete sich am Sonntag die Zufriedenheit deutlich ab. „Es war eine interessante und vielfältige Veranstaltung“, sagte Hanse-Sail-Chef Holger Bellgardt. Das Wetter spielte mit, auch wenn  der eine oder andere Regenschauer die Besucher und die Gäste auf den Schiffen kurzfristig unter Abdeckungen trieb. Meist gab es viel Sonne bei ausreichendem Wind, die Schiffe setzten bei den Ausfahrten mit etwa 30000 Gästen die Segel. Die Besucher kamen in Scharen – Bellgardt ging von etwa einer Million aus – um die mehr als 200 Schiffe umfassende Flotte zu bewundern.

Rund 150 davon gehören in die Klasse der Traditions- und Museumsschiffe, um deren Erhalt auch im politischen Raum viel gekämpft wurde. Vor allem die Frage der Sicherheitsstandards ließ Zweifel an deren Zukunft aufkommen. Aus dem Bundesverkehrsministerium kam nun das Signal, dass für diese Schiffe künftig nicht so strenge Vorschriften wie in der Personenschifffahrt gelten sollen. Deren Umsetzung hätte zu immensen Kosten geführt oder wäre wegen der baulichen Gegebenheiten oft nicht möglich gewesen. Für manche Eigner kommt dieses Signal zu spät. In den letzten acht Jahren sank  die Zahl der in Deutschland registrierten Traditionsschiffe von etwa 180 auf 120.

Vier Tage lang Wind in den Segeln, vier Tage lang eine ordentliche Welle vorm Bug. Doch auch an Land war bei der 24. Auflage des größten Volksfestes in MV  auch jede Menge los. Partys im Stadthafen, Musik auf kleinen und großen Bühnen. Und natürlich der imposante Mastenwald. Die Hanse Sail 2014 war ein Fest für Seebären und Landratten. Kaum zu toppen? Aber genau das müssen die Organisatoren versuchen. Schließlich wird die Sail im nächsten Jahr 25.

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