Ausscheidende Soldaten als Fachkräfte einsetzen : Soldaten sollen leichter in Wirtschaft wechseln

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Wirtschaft und Bundeswehr sollten nach Ansicht von Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) bei der Eingliederung von Soldaten nach dem Ende des Wehrdienstes zusammenarbeiten. Gerade in Zeiten, wo viele Fachkräfte fehlen.

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13. Juli 2012, 07:42 Uhr

Stralsund | Wirtschaft und Bundeswehr sollten nach Ansicht von Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) bei der Eingliederung von Soldaten nach dem Ende des Wehrdienstes zusammenarbeiten. Gerade in Zeiten, wo Fachkräfte in einigen Branchen gesucht würden, sei es gut, wenn Bundeswehr und Unternehmen Wege suchten, um ausscheidenden Soldaten den Weg in die Arbeitswelt zu erleichtern, erklärte Glawe bei einem Besuch der Marinetechnikschule Parow (MTS).

Es gehe darum, Fachkräfte im Land zu halten und sie für die regionale Wirtschaft zu gewinnen. Hierbei könne man davon profitieren, dass die Soldaten an Einrichtungen wie der MTS neben militärischen Fertigkeiten eben auch zivilberuflich anerkannte Berufe erlernten. Jährlich werden in Parow 4000 Soldatinnen und Soldaten ausgebildet und erhalten Abschlüsse etwa als Elektroniker oder Feinmechaniker.

Bereits 2011 hatte das Ministerium mit der Wehrbereichsverwaltung Nord eine Kooperationsvereinbarung zur Eingliederung ausscheidender Zeitsoldaten abgeschlossen. Unternehmen sollen bei der Suche von Fachkräften aus den Reihen der Bundeswehr durch die Erstellung von Bewerberprofilen oder die Akquise von Ausschreibungen unterstützt werden. Die Soldaten sollen bei der Planung der zivilberuflichen Integration und bei der Qualifizierung gefördert werden.

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