Leute : Soapstar verliebt in Rostock

Der 27-jährige Marc Schöttner
Der 27-jährige Marc Schöttner

Marc Schöttner gibt die Rolle des Lukas Levin bei „Alles was zählt“ auf – nun studiert er wieder in der Hansestadt

svz.de von
20. März 2014, 21:21 Uhr

Für ihn hat es sich ausgetanzt bei der RTL- Soap „Alles was zählt“: Marc Schöttner. Am 2. Mai hat er seinen letzten Auftritt. Er beendet lieber seine Fernsehkarriere, um das Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock zu absolvieren. „Ich bin ein Mensch, der begonnene Sachen zu Ende bringt und so nun auch mein Schauspielstudium“, sagt der 27-Jährige. Für ihn sei es wichtig, ein Diplom in der Hand zu haben, um für die Zukunft Sicherheit zu haben. „Schauspieler ist kein geschützter Beruf, deswegen ist diese Absicherung für mich noch wichtiger.“

Seit 2013 gehörte er zum Cast der Vorabendserie des Kölner Senders. Dort hatte er die Rolle des Lukas Levin inne, der in jüngster Zeit mit einer schweren Tablettenabhängigkeit zu kämpfen hatte. Schließlich hat er keinen Halt mehr in Essen gesehen und geht nach New York. Ein Wiedersehen nicht ausgeschlossen? „Bereits vor Drehbeginn hatte ich mit der Produktion abgesprochen, dass ich mein Studium beenden möchte und die hat mich dabei auch unterstützt. Aus diesem Grund ist eine Rückkehr eine Option geblieben“, verrät Schöttner.

Der geborene Wiesbadener ist eigentlich beim Theater zu Hause. 2010 begann er ein Schauspielstudium an der Hochschule der Künste in Bern. „Nach drei Semestern bin ich für ein Auslandssemester nach Rostock gegangen. Die Mentalität und das Flair haben es mir einfach angetan.“

Besonders der Hafen habe ihm gefallen. „Ich liebe es auch, dass ich mich bei schönem Wetter einfach in den Park setzen und die frische Brise genießen kann“, sagt er. Bereits während des Studiums wirkte er in Theateraufführungen, Kurzfilmen und Reportagen mit. „Für mich gibt es beim Schauspiel nichts, was nicht möglich ist.“ Mit dieser Einstellung kam er erst zu der RTL-Soap. „Erst wollte ich nicht dabei mitwirken, aber eine Dozentin hat mir dazu geraten und es war eine tolle Erfahrung.“ Die Arbeitsweisen zwischen Theater und Serie seien gänzlich verschieden. „Beim Theater haben wir mehr Zeit, alle sind etwas entspannter.“ Ab 12. April ist er in der Inszenierung „Der goldene Drache“ von Roland Schimmelpfennig im Rostocker Katharinensaal zu sehen.

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