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Mecklenburg-Vorpommern

15. Dezember 2017 | 17:03 Uhr

So gelingt das perfekte Menü

vom

svz.de von
erstellt am 30.Aug.2013 | 06:21 Uhr

Schwerin | Kochen wie die Profis? Davon träumen viele Hobby-Köche. Für einige Teilnehmer unserer Leser-Kochaktion "Küchenlust" könnte das jetzt Wirklichkeit werden. Denn aus allen Lesereinsendungen, werden die besten acht Vorschläge für ein Drei-Gang-Menü ausgewählt. Die Einsender können dann jeweils ihr Menü in der Showküche in der Möbelstadt Rück in Pampow bei Schwerin nachkochen. Und so dem Gewinn - einer hochwertigen Einbauküche - näher kommen.

"Die Showküche ist wirklich super", sagt Dirk Frymark, ausgebildeter Koch und Inhaber der Alt Schweriner Schankstuben. Er selbst habe mehrfach bei verschiedenen Aktionen in der Showküche gebrutzelt. So zum Beispiel auch mit den Handballern von Post Schwerin. "Die Küche ist toll ausgestattet und die Geräte dort sind sehr hochwertig", begeistert sich Frymark weiter.

Vor dem Kochen mit Küche und Geräten vertraut machen

Neben drei Backöfen, zwei Dampfgarern, Geschirrspülern, Kochtöpfen und Geschirr, werden die Hobby-Köche vor Ort alles Gerät finden, was sie zum Zubereiten ihres Menüs brauchen, so der Schweriner Koch. Er glaube aber auch, dass das Kochen des Drei-Gang-Menüs nicht ganz einfach werden wird. "Das ist nun mal eine fremde Küche, in der die Teilnehmer kochen werden", sagt er. Sein Tipp: "Ich würde mich ja vor dem Wettbewerb mit den Gegebenheiten vor Ort bekannt machen und mir vielleicht einmal die Showküche anschauen." Wenn das alle täten, dann hätte auch niemand einen Wettbewerbsvorteil, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu.

Aus seiner langjährigen Erfahrung als Koch weiß er, dass die Vorbereitung das A und O beim Kochen ist. "Das Wichtigste ist, dass ich mir zuerst einen genauen Ablaufplan mache", so Frymark. Denn möchte man ein mehrgängiges Menü kochen, sollte man sich vorher die einzelnen Arbeitsschritte aufschreiben und in Reihenfolge bringen. "Es ist gut zu wissen, was ich wann machen muss", sagt der Koch. Ein Plan allein reicht jedoch meist nicht aus. Ein weiterer Tipp seinerseits ist, dass man diejenigen Gerätschaften und Zutaten, die man für die Zubereitung braucht, vor Beginn aufbaut. "So hat man alles schnell zur Hand", erklärt Frymark.

Der Schweriner Koch engagiert sich selbst bei Kochwettbewerben und unterstützt insbesondere auch junge Köche. "Wenn ich bei einem Wettbewerb bin, dann wird besonders auf Sauberkeit geachtet." Das sei auch seine Empfehlung an die Hobby-Köche: "Wenn es auf einem Arbeitsplatz aussieht wie Kraut und Rüben, dann ist die Jury-Bewertung meist auch nicht gut", so Dirk Frymark. Sauberes Arbeiten sei deshalb - neben der Planung und dem Aufbau - wichtig.

Für die Gestaltung eines Drei-Gang-Menüs empfiehlt der Koch zunächst, auf die Qualität der Zutaten zu achten. "Ich würde immer - soweit es möglich ist - auf saisonale und heimische Produkte setzen", erklärt er. Den Unterschied würde man in jedem Fall merken. Auf Fertiggerichte würde er in jedem Fall verzichten, denn "frisch schmeckt auf jeden Fall besser!" Damit die verschiedenen Gänge miteinander harmonieren, sollte man möglichst versuchen, eine Linie einzuhalten. "Es passt nicht so gut, wenn ich zum Beispiel mit einer asiatischen Vorspeise anfange und es danach plötzlich italienische Küche gibt."

Außerdem sollte in jedem Menü eine Steigerung drin sein. "Der letzte Gang - also das Dessert - ist der Jury wahrscheinlich noch am ehesten in Erinnerung. Deshalb sollte es hier etwas richtig Besonderes sein."

Um Gäste zu verzaubern, könnte man vor einem Drei-Gang-Menü mit einem kleinen Gruß aus der Küche - einem sogenannten Amuse Guele - starten. Gut wären laut Frymark auch immer Speisen in verschiedenen Variationen: "Zum Beispiel, wenn man zum Nachtisch eine Kombination aus Erdbeermousse, Erdbeersorbet und flambierten Erdbeeren anbietet."

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