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So erkennen Verbraucher gefährliches Strandspielzeug

vom

svz.de von
erstellt am 17.Jul.2013 | 10:01 Uhr

Für Kinder sind Luftmatratzen, aufblasbare Schwimmtiere und Schwimmsitze im Strandurlaub ein Muss. Doch beim Kauf ist Vorsicht geboten. Laut Tüv Rheinland Pfalz sind viele Produkte gefährlich. Woran erkennen Käufer schlechte Artikel

Der Preis:
Tüv-Expertin Christiane Reckter rät von Ein-Euro-Produkten ab. Dennoch müsse es nicht immer teuer sein. Gute Schwimmsitze sind laut Tüv schon zwischen 10 und 15 Euro zu haben.

Das Aussehen:
Sind Kinderschwimmsitze wie buntes Wasserspielzeug gestaltet, sollten Käufer Abstand halten. Zudem müssen die Sitze mit Benutzungs- und Sicherheitshinweisen gekennzeichnet sein und die Anforderungen der Normenreihe EN 13138-1 und EN 13138-3 erfüllen. Der Hinweis sollte auf der Verpackung und dem Produkt stehen.

Das Gefühl:
Qualität lässt sich meistens schon an der Stärke der Folien erkennen. Die einfache Faustregel: Je dicker, desto besser.

Die Gebrauchsanweisung:
Gibt es in der Gebrauchsanweisung oder den Warnhinweisen Druckfehler, ist das Produkt in den meisten Fällen auch nicht sicher.

Der Verkäufer:

Badespielzeug sollte möglichst in Deutschland gekauft werden. Die Experten empfehlen große Handelsketten, die über eine eigene Qualitätssicherung verfügen. Produkte aus Strand-Shops würden im Tüv-Test oft schlechter abschneiden.

Die Herkunft:
„Made in China“ ist nach Experten-Meinung nicht immer ein Zeichen für schlechte Qualität. Etwa 75 Prozent aller Produkte werden in China hergestellt. Darunter seien auch gute und sichere Stücke.

Der Geruch:
Die Experten raten von Kunststoffprodukten ab, die stark und unangenehm riechen. Ein solcher Geruch kann ein Hinweis auf unerlaubte Inhaltsstoffe sein.

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