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Mecklenburg-Vorpommern

16. Dezember 2017 | 04:42 Uhr

Silbermond auf der Freilichtbühne

vom

svz.de von
erstellt am 17.Mai.2010 | 09:31 Uhr

Schwerin | Die Band "Silbermond", zweifacher "Echo"-Gewinner, präsentiert ihr drittes Album "Nichts passiert" am 4. Juni in Schwerin. Der "Echo" wurde den Vieren in den Kategorien Bester Live Act National und Beste Band National direkt von den Fans verliehen, die im Vorfeld online oder per Telefon für ihre Lieblingsband abstimmen konnten. SVZ-Reporterin Änne Cordes sprach mit den Musikern.

Ihr habt dieses Jahr zum zweiten Mal den "Echo" als beste Liveband gewonnen, was macht ihr anders als andere Bands?
Thomas: Also, wir waren davon selbst überrascht und haben nicht damit gerechnet. Als reiner Publikumspreis liegt der "Echo" uns besonders am Herzen, weil er eben direkt von den Fans kommt. Warum ausgerechnet wir gewonnen haben, kann ich nicht sagen, wir haben einfach Spaß auf der Bühne und dem Publikum scheint es zu gefallen.

Im Jahr 2006 seid Ihr schon einmal zusammen mit anderen engagierten Künstlern beim Konzert "Laut gegen Rechts" in Schwerin aufgetreten, was führt Euch diesmal nach Mecklenburg-Vorpommern?
Thomas: Das Konzert war damals eine absolut großartige Veranstaltung, die unglaublichen Zuspruch gefunden hat, es war toll dort zu spielen. Und auch, wenn Schwerin keine riesige Metropole ist: Wir spielen auf allen Bühnen gern.

Wer entscheidet darüber, in welchen Städten Ihr auf der Tour Station macht?
Stefanie: Bei uns werden alle Entscheidungen im Team getroffen und wir arbeiten auch schon sehr lange mit unserer Booking Agentur zusammen. Die sucht potenzielle Bühnen und Stationen heraus.

Schreibt Ihr auch Eure Songs zusammen oder steuert jeder mal seine Eigenkreationen für neue Titel bei?
Thomas: Nein, das machen wir auch von Anfang an zusammen. Wir treffen uns im Probenraum und spielen oft einfach drauf los. Der eine hat eine Textidee, der andere einen musikalischen Vorschlag und so entstehen die meisten unserer Lieder.

Wovon lasst Ihr Euch beim Songschreiben inspirieren?
Stefanie: Ganz allgemein verarbeiten wir unsere alltäglichen Beobachtungen und Erlebnisse oder Anekdoten, die uns Freunde erzählen.
Thomas: Bei "Krieger des Lichts" beziehen wir uns zum Beispiel auf ein Buch von Paolo Coelho mit demselben Titel, das mir eine Freundin empfohlen hat. Wie in dem Song geht es um die Stärken und Schwächen jedes Einzelnen, das hat uns inspiriert.

Ihr habt schon mit Künstlern unterschiedlichster Musikstile zusammen gearbeitet, bekommt Ihr da nicht Lust, als Band selbst mal einen Ausflug in andere Genres zu unternehmen?
Stefanie: Ja, die Zusammenarbeit mit Curse war beispielsweise sehr interessant, weil an das Songwriting ganz anders herangegangen wird, da zählt zuerst der Beat und alles andere baut darauf auf.
Thomas: Wir können aber im Vorfeld nicht sagen "So, wir schreiben jetzt einen Hip Hop Song", so funktioniert das nicht. Wir schreiben die Songs so, wie es sich ergibt.

Wie setzt sich denn Euer persönlicher Musikgeschmack zusammen?
Thomas: Wir versuchen für alles offen zu sein. Die Palette reicht von Red Hot Chili Peppers über Foo Fighters bis Rammstein, und natürlich Hip Hop.

Stefanie war in der Sendung "Unser Star für Oslo" als Gastjurorin dabei, wie kam es dazu?
Stefanie: Wir kennen Stefan Raab schon lange und obwohl wir keine großen Fans von Castingshows sind, hat mich der Blick hinter die Kulissen überzeugt. Letztendlich entscheidet dort schließlich das Publikum, die Jury schätzt nur die musikalische Leistung ein.

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