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Mecklenburg-Vorpommern

17. Dezember 2017 | 09:21 Uhr

Falschgeld : Siebenmal mehr falsche Fünfziger

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Drastischer Anstieg der Fallzahlen in Mecklenburg-Vorpommern

von
erstellt am 30.Sep.2014 | 07:50 Uhr

In Mecklenburg-Vorpommern steigt die Zahl der Falschgeld-Funde drastisch. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden laut Landeskriminalamt (LKA) 255 gefälschte Geldscheine landesweit aus dem Verkehr gezogen. „Das sind 83 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres“, sagt LKA-Sprecher Michael Schuldt. Besondere Sorge bereitet der Polizei der Anstieg bei den falschen Fünfzigern. Wurden im ersten Halbjahr 2013 lediglich 22 gefälschte 50-Euro-Noten registriert, waren es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bereits 140 Blüten – eine Zunahme auf fast das Siebenfache. Dieser Trend hält an. In den ersten beiden Wochen dieses Monats wurden in und um Rostock sowie in Schwerin und in Wismar 25 Fälschungen der 50 Euro-Note sichergestellt. „Ein Großteil der Falschnoten sind von hoher Qualität und in professionellen Druckverfahren hergestellt“, so LKA-Sprecher Schuldt. Täuschend echt würden Sicherheitsmerkmale wie Wasserzeichen, Hologramm und Mikroschrift imitiert. Das LKA in Hamburg sieht Italien als Hauptursprungsort für die Blüten. Die Region um Neapel gilt als Fälscher-Hochburg. Der Nennwert aller im ersten Halbjahr 2014 in MV entdeckten falschen Scheine war mit 11 125 Euro nahezu doppelt so hoch wie der im ersten Halbjahr 2013 mit 5 575 Euro. Wer in seinem Portemonnaie Falschgeld entdeckt, bekommt den Schaden nicht ersetzt und macht sich strafbar, wenn er die Fälschung wissentlich weitergibt. „Empfehlenswert ist es, bei der Prüfung einer verdächtigen Banknote eine zweifelsfrei echte Banknote zum Vergleich heranzuziehen, etwa einen Schein, die von einem Geldautomaten ausgezahlt wurde“, rät Schuldt.

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