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Verkehr : Sieben Verletzte nach Glätte-Unfälle, A11 zeitweise gesperrt

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Leichter Frost und etwas Schnee haben Autofahrer im Nordosten ins Rutschen gebracht. Betroffen war vor allem der Süden des Landes und Schwerin

svz.de von
erstellt am 05.Jan.2017 | 08:58 Uhr

Neuschnee und Frost haben für eine Reihe von Unfällen im Nordosten und eine lange Vollsperrung der Autobahn 11 Berlin-Stettin gesorgt. Bei insgesamt etwa 80 Kollisionen blieb es seit Mittwochabend weitgehend bei Blechschäden, wie Polizeisprecher am Donnerstag in Rostock, Ludwigslust, Schwerin und Neubrandenburg erklärten. Mindestens sieben Menschen wurden verletzt.

Ausgenommen vom Schneefall war die Region der großen Seen wie der Müritz und Güstrow.

Ein Schwerpunkt war am Donnerstagmorgen die Landeshauptstadt Schwerin, wo festgefahrener Schnee und Frost zu mindestens 26 Unfällen führten. Mehrere Lastwagen blockierten die Umfahrungsstrecke der B106 in Richtung Wismar, als sie eine Steigung nicht hochkamen. Der Winterdienst musste helfen. „Es wurde aber niemand verletzt, wir hatten nur Kaltverformungen“, sagte ein Polizeisprecher.

Schwerpunkte bei Unfällen waren die A11, die nach vier Unfällen bei Penkun (Kreis Vorpommern-Greifswald) am Mittwochabend fast fünf Stunden gesperrt wurde, und die A24 Berlin-Hamburg um Ludwigslust.

Zwischen Gudow und Parchim musste die Polizei sieben Unfälle mit neun Autos aufnehmen.

Auf der A20 südwestlich von Wismar ereigneten sich am Morgen vier Unfälle. Eine 32-jährige Fahrerin rutschte bei Waldeshöhe in Vorpommern mit dem Wagen gegen einen Baum. Die Frau wurde schwer, zwei weitere Insassen wurden leicht verletzt. Ein Autofahrer stieß ei Schmadebeck (Landkreis Rostock) bei Glätte gegen einen Baum. Auf einer Landstraße bei Parchim wurde ein 24-jähriger Autofahrer schwer verletzt, als sein Wagen rutschte, sich überschlug und auf dem Dach im Graben liegenblieb. In Ueckermünde wurde ein Autofahrer bei einem Glätte-Unfall verletzt.

Weitere vereinzelte glättebedingte Unfälle meldete die Polizei aus Neustrelitz, Neubrandenburg und Pasewalk sowie im Westen des Landes.

Der Gesamtschaden der Unfälle wurde auf rund 150 000 Euro geschätzt.

Nach Angaben der Polizei rollte der Verkehr nach kurzer Zeit wieder weitgehend reibungslos. Polizisten lobten in Westmecklenburg und in Neubrandenburg die vorsichtige Fahrweise der meisten Fahrer.

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