"Sexy Alternative"

„Scandlines“  will auch nach Fertigstellung eines Tunnels unter dem Belt  einen Fährbetrieb anbieten. Foto: Archiv
„Scandlines“ will auch nach Fertigstellung eines Tunnels unter dem Belt einen Fährbetrieb anbieten. Foto: Archiv

svz.de von
02. Juli 2012, 10:13 Uhr

Rostock | Als Alternative zum Bau der umstrittenen festen Fehmarnbeltquerung zwischen Dänemark und Deutschland hat die Fährreederei Scandlines den Einsatz von sogenannten Null-Emissionsfähren vorgeschlagen. "Diese Technologie beruht darauf, dass überschüssiger Strom aus Windparks zur Erzeugung von Wasserstoff eingesetzt wird", sagte Scandlines-Geschäftsführer Søren Poulsgaard Jensen in einem Gespräch mit der dpa. Dieser Wasserstoff werde für den Betrieb von Brennstoffzellen verwendet. "Es gibt keinen Ausstoß von Schwefel oder Dioxin, das wäre eine sexy Alternative zum Fehmarnbelt-Tunnel." Poulsgaard Jensen geht von Investitionen in Höhe von 500 Millionen Euro aus, um die Fähren zu entwickeln.

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