Rasante Entwicklung in Krebsförden : Service-Center schafft 70 neue Jobs

Baustellenbesprechung am Eckdrift: Service-Center-Chefin Daniela See (M.) sieht sich mit Stefanie Seidlitz und Tino Tobies in den neuen Räumen um. Foto: Reinhard Klawitter
Baustellenbesprechung am Eckdrift: Service-Center-Chefin Daniela See (M.) sieht sich mit Stefanie Seidlitz und Tino Tobies in den neuen Räumen um. Foto: Reinhard Klawitter

Das „Sky Service Center Schwerin" gehört mit 700 Arbeitsplätzen zu den größten Arbeitgebern in der Stadt. Und das Unternehmen wächst weiter. Sky sei gut auf dem Markt unterwegs. Deshalb müsse auch das Service-Center wachsen.

svz.de von
10. Juli 2012, 10:13 Uhr

Krebsförden | Das "Sky Service Center Schwerin" gehört mit 700 Arbeitsplätzen zu den größten Arbeitgebern in der Stadt. Und das Unternehmen wächst weiter. "Sky ist gut auf dem Markt unterwegs. Deshalb muss auch unser Service-Center wachsen", sagt Daniela See, Geschäftsführerin der "Sky Deutschland Service Center GmbH Schwerin". Für die rasante Entwicklung ist das Firmengebäude im Eckdrift 109 in Krebsförden mittlerweile zu klein. Deshalb wird bereits im Nachbargebäude eine komplette Etage umgebaut und auf die Bedürfnisse des Dienstleistungsunternehmens zugeschnitten. 70 neue Arbeitsplätze werden dort entstehen.

"Wir investieren rund 600 000 Euro in den Umbau, denn wir brauchen hochwertige Arbeitsplätze mit hochmoderner technischer Infrastruktur", sagt Geschäftsführerin See. Dazu gehörten neben Platz für Individualität auch große, freundliche Räume, ein Schulungszentrum, eine Dachterrasse und ein Sanitärtrakt. Innen- und Außenjalousien an den Fensterfronten und eine moderne Lüftungsanlage sollen für gutes Klima sorgen. Derzeit arbeiten Handwerker mehrerer Gewerke gleichzeitig in dem Gebäude, bis Anfang August soll alles fertig sein. "Wir haben alle Aufträge ausschließlich an Firmen aus Schwerin und der Region vergeben", betont Daniela See, denn die lokale Bindung sei wichtig.

Dass das Unternehmen in Krebsförden so rasant wächst und mittlerweile sogar Arbeitnehmer aus Hamburg und Schleswig-Holstein nach Schwerin zieht, hänge einerseits mit den Arbeitsbedingungen zusammen, andererseits mit den Inhalten. "Sky ist kein Call-Center, sondern ein Dienstleistungsunternehmen", betont Daniela See. Zu den Aufgaben der Mitarbeiter gehörten neben dem telefonischen Kundendienst auch die Bearbeitung von E-Mails, Briefen und Faxen, hinzu komme neuerdings auch Twitter und Facebook. So würde Leerlauf vermieden, denn es müsse stets genügend Personal vorgehalten werden, damit selbst zu den klassischen Stoßzeiten keine langen Warteschleifen entstehen. "Wir haben in der Kundenzufriedenheit mächtig zugelegt", berichtet See. Daran hätten die Schweriner Mitarbeiter entscheidenden Anteil.

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