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Seit Jahren mehr Ausgaben als Einnahmen: Weihnachtsmann unter Druck

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Frankfurt/Weihnachtsinseln | Das Märchenland schlittert immer mehr in die Krise: Nachdem gestern Abend die Ratingagenturen Kobold, Troll sowie Rampelsteelz & Köhlermichel die Bonität der Oster - wie auch der Weihnachtsinseln auf 0815xyz gesenkt haben, reagieren die Weihnachtsmärkte nervös. Glühwein-Termine wurden knapp, Käufer und Säufer reagierten panisch. Pyramiden-Spiele nach dem erzgebirgischen Schneeballprinzip setzten dem Markt zusätzlich zu.

Frankfurt schloss mit gerade mal fünf Punkten Plus, der Export von 200 Werwölfen in die 1001 Nacht hielt den Dachs minimal oben. New York sackte ins Minus, auf dem Parkett brannte der höchste Weihnachtsbaum der Geschichte, der aus dem Irak importiert wurde. Washingtoner Kreisen nach soll er eine Billion Dollar gekostet haben. Tokio blieb gelassen: "Weihnachten interessiert uns wie ein Atomteilchen", sagte ein Sprecher des staatlichen Energiekonzerns Thermo. Die Märchenland-ZB kaufte unterdessen 11 555 Ostereieranleihen auf, die allerdings faul waren.

Harsche Kritik kamen von der Hexe und dem großen Klaus: "Wir haben nie etwas gegeben, sondern immer nur etwas genommen", sagte der große Klaus. "Man schlachtet nicht den Hans, bevor er fett ist", kritisierte die Hexe, die nebenbei als Hausfrau in Schwaben jobbt. Der Weihnachtsmann habe immer mehr ausgegeben, als eingenommen. Wenn er sich jetzt nicht am Riemen reiße, könne er gleich in den Sack hauen. Sowohl Osterhase als auch Weihnachtsmann spekulierten auf Geschenke. Der böse Wolf wollte gestern keine Stellungnahme abgeben. Aus seinem Umkreis hieß es, die stille, heilige Nacht sei ohnehin Schnee von gestern.

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erstellt am 22.Dez.2011 | 10:23 Uhr

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