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Verdacht gegen mehrere Autofahrer : Schwierige Ermittlungen nach Massen-Crash

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Die Aufarbeitung der Massenkarambolage in einem Sandsturm auf der Autobahn 19 bei Kavelstorf im April 2011 kommt voran. Allerdings ist es extrem schwierig, das Geschehen juristisch korrekt nachzuvollziehen.

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erstellt am 26.Dez.2011 | 05:52 Uhr

Rostock | Die Aufarbeitung der Massenkarambolage in einem Sandsturm auf der Autobahn 19 bei Kavelstorf im April 2011 kommt voran. Allerdings sei es extrem schwierig, das Geschehen juristisch korrekt nachzuvollziehen, sagte Staatsanwältin Maureen Wiechmann. Ermittelt werde gegen mehrere Autofahrer. Sie stünden im Verdacht, durch zu hohes Tempo den Unfall mitverursacht zu haben. Bei der schwersten Massenkarambolage der letzten 20 Jahre waren acht Menschen gestorben, 131 wurden verletzt. 83 Fahrzeuge waren ineinandergerast.

Weit fortgeschritten sei die Aufarbeitung des Unfalls in Fahrtrichtung Berlin, so Wiechmann. Bislang seien mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eröffnet. Wesentlich schwieriger gestalteten sich die Arbeiten beim Unfallgeschehen in Richtung Rostock. Dort waren mehrere Wagen in Brand geraten und acht Menschen umgekommen. Deshalb werde auch wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung ermittelt.

Die Hoffnungen auf eine rasche Umsetzung von Plänen, mehr Hecken auf riesigen Agrarflächen anzupflanzen, haben sich dagegen zerschlagen, sagte BUND-Agrarexperte Burkhard Roloff. Heftige Stürme hatten damals die Ackerkrume aufgeweht und den Autofahrern die Orientierung genommen.

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