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MPin Manuela Schwesig : Schwesig will für Osten im Bund kämpfen

vom
Aus der Onlineredaktion

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig will weiterhin für ihre Partei bundespolitisch Akzente setzen und dafür auch im SPD-Führungsgremium bleiben.

svz.de von
erstellt am 08.Okt.2017 | 21:00 Uhr

„Ich bin gern stellvertretende Parteivorsitzende und werde auf dem Parteitag im Dezember auch wieder für dieses Amt kandidieren“, sagte die frühere Bundesfamilienministerin der Deutschen Presse-Agentur in Schwerin.

Die 43-Jährige war Anfang Juli überraschend in die Landespolitik zurückgekehrt, weil ihr Parteikollege Erwin Sellering krankheitsbedingt als Regierungschef zurücktrat. Auch in ihrer neuen Funktion als Ministerpräsidentin werde sie sich bundespolitisch einbringen. „Ich glaube, dass die Regierungschefs der Länder künftig eine stärkere Stimme haben werden“, sagte Schwesig. Es gehe ihr darum, den Interessen der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und in ganz Ostdeutschland Gehör zu verschaffen.

Anders als Teile der Ost-CDU halte sie die Funktion des Ostbeauftragten auch weiterhin für wichtig. „Ich selbst habe in den zurückliegenden Jahren als Mitglied der Bundesregierung erlebt, dass die ostdeutschen Perspektiven oft zu kurz kommen. Ob es um die Rentenangleichung ging oder die unterschiedliche Vergütung in der Pflege. Und nur mit viel Kraft konnte ein bundesweit einheitlicher Mindestlohn durchgesetzt werden. Da braucht es auch künftig jemanden in der Bundesregierung, der den Blick dafür weitet“, erklärte Schwesig.

 

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