Corona-Krise in MV : Schwesig will Druck machen beim Bund wegen Schutzausrüstung

Jens Büttner.jpg

MV benötige allein ungefähr 15 Millionen Schutzmasken in den kommenden vier Wochen.

von
31. März 2020, 15:57 Uhr

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns will bei der Versorgung mit Schutzausrüstung in der Corona-Krise die Bundesregierung in die Pflicht nehmen. „Wir haben uns entschieden, dass wir weiter beim Bund Druck machen. Das, was wir vom Bund bekommen haben, ist nur ein Bruchteil von dem, was wir brauchen“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) nach einer Telefonkonferenz der Landesregierung am Dienstag in Schwerin. MV benötige allein ungefähr 15 Millionen Schutzmasken in den kommenden vier Wochen.

Deshalb habe sich die Landesregierung dazu entschieden, dass das Land selbst ankaufen und sich selbst kümmern wolle. Bei der Schutzausrüstung gehe es vor allem um Schutzmasken, etwa für Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeheime. Am Mittwoch sind Beratungen zur Corona-Krise zwischen Bund und Ländern geplant.

Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus finden Sie in unserem Liveticker und auf unserer Dossierseite.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen