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Technologie : Schwesig: MV will Start-up-Zentren

vom
Aus der Onlineredaktion

In den Universitätsstädten Rostock und Greifswald sollen Start-up-Zentren für junge, digitale Unternehmen aufgebaut werden

Technologieorientierte Start-up-Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern sollen nach dem Willen von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) besser gefördert werden. Dazu sollen in den Universitätsstädten Rostock und Greifswald Start-up-Zentren für junge, digitale Unternehmen aufgebaut werden, sagte Schwesig gestern bei der Konferenz „Digitale Zukunft@mecklenburg-vorpommern“ in Rostock. „Wir wollen dafür die langjährigen guten Erfahrungen aus unseren klassischen Technologie- und Gründerzentren in die digitale Welt erweitern.“ Die Zentren sollen zügig entstehen. Ziel sei es, junge, kreative Menschen dafür zu begeistern, ihre Ideen in einem eigenen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern in die Praxis umzusetzen.

Nachholbedarf bei der Digitalisierung gibt es nach Ansicht des Bundesverbands der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) auch bei vielen etablierten Unternehmern im Land. Ein Grund für die distanzierte Haltung könne sein, dass zahlreiche digitale Themen noch so abstrakt sind, dass ein „normaler Mittelständler“ wie ein Einzelhändler oder Handwerker nur wenig mit ihnen anfangen könne, sagte der Rostocker Beauftragte des Wirtschaftsverbands, Tobias Döppe. Es sei wichtig, diesen Unternehmern zu zeigen, wie sie am besten in die digitale Welt einsteigen können.

In der Skepsis gehe oft unter, dass auch Mittelständler erheblich von der Digitalisierung profitieren könnten, betonte Döppe. Dabei gehe es letztlich auch um die Gewinnung von Fachkräften. Wenn junge Leute als sogenannte Digital Natives in eher verstaubte Strukturen gerieten, würden sie abgeschreckt.

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