Diskussion um Schulwahl : Schwesig beruft sich auf Vielfalt im Bildungsangebot

<p>Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD)</p>
Foto:

Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD)

Die Wahl einer Privatschule für ihren Sohn ist nach Angaben von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) kein Ausdruck mangelnden Vertrauens in das staatliche Schulsystem.

svz.de von
06. September 2017, 13:58 Uhr

Die Wahl einer Privatschule für ihren Sohn ist nach Angaben von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) kein Ausdruck mangelnden Vertrauens in das staatliche Schulsystem.

Das Bildungssystem in Mecklenburg-Vorpommern bestehe aus öffentlichen Schulen und Schulen freier Träger, die von Land auch finanziell gefördert würden. „Beide Schularten bieten für die Schülerinnen und Schüler in unserem Land guten Unterricht“, sagte Schwesig heute in Stralsund. Ihr Sohn sei in den ersten vier Jahren in Schwerin auf eine staatliche Schule gegangen. „Und wir waren sehr zufrieden“, betonte die Regierungschefin.

Es gehe um Vielfalt im Bildungsangebot und die unterschiedlichen Angebote dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden, mahnte Schwesig. Zuvor hatte sie die Entscheidung für die von einem Verein getragene Schule mit dem kürzeren Schulweg für ihren Sohn begründet.

Zur Kritik von Lehrerverbänden an der Schulwahl äußerte sich die SPD-Politikerin nicht.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen