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Studie : Schweriner genauso „arm“ wie Münchner

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

In München und im Großraum Schwerin bleiben einer gestern veröffentlichten Studie zufolge ähnlich viele Menschen mit ihrem Einkommen unter der Armutsgrenze. Allerdings bezog das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW)  bei seinen Berechnungen neben dem persönlichen Einkommen auch die jeweilige Kaufkraft mit ein. Auf dieser Basis gelten in beiden Regionen gut 18 Prozent der Bevölkerung als arm. Die absolute Einkommensarmut ist in Westmecklenburg mit 21,2 Prozent aber doppelt so hoch wie in München. Der höchste Anteil an Kaufkraftarmut wurde für Köln mit 26,4 und Dortmund mit 25,5 Prozent ermittelt. Die geringste Armutsgefahr gibt es demnach um die bayerischen Zentren Nürnberg und Augsburg (8,5).

Einkommensarm ist laut Institut, wer als Alleinstehender weniger als 870 Euro im Monat zur Verfügung hat. Doch will sich ein Münchner genauso viel leisten wie ein Durchschnittsdeutscher, muss er nach IW-Analyse 1030 Euro ausgeben. Das Institut der Deutschen Wirtschaft kommt zu dem Schluss, dass vor allem in Deutschlands Großstädten die Gefahr wächst, in die Armut abzurutschen.
 

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