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Schlagloch-Programm angelaufen : Schwerin wird umgebuddelt

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Bauarbeiten: Die Güstrower Straße ist stadtauswärts gesperrt, Verkehrseinschränkungen sorgen für Behinderungen auf der Crivitzer und der Ludwigsluster Chaussee, auf dem Obotritenring bilden sich lange Staus.

svz.de von
erstellt am 18.Apr.2012 | 10:30 Uhr

Schwerin | Bauarbeiten wohin das Auge reicht: Die Güstrower Straße ist stadtauswärts gesperrt, Verkehrseinschränkungen sorgen für Behinderungen auf der Crivitzer und der Ludwigsluster Chaussee, auf dem Obotritenring bilden sich lange Staus. Der Grund: Das Schweriner Schlagloch-Programm ist angelaufen. Seit gestern wird auf der Crivitzer Chaussee ein 300 Meter langer Fahrbahnabschnitt an der SVZ-Brücke erneuert, parallel dazu ein etwa 100 Meter langes Stück der Ludwigsluster Chaussee. Auch auf dem Obotritenring haben im Bereich zwischen Schiller- und Sandstraße, wo im vergangenen Jahr die Hausanschlüsse erneuert wurden, die Vorbereitungen für die Reparatur der Fahrbahn begonnen. Die gute Nachricht: Die Schlagloch-Sanierung geht dank des Einsatzes von hochmoderner Spezialtechnik schnell. Die Linksabbiegerspur von der Crivitzer Chaussee zur Gutenbergstraße muss jedoch von heute Mittag bis Sonntag gesperrt werden. Insgesamt sollen die Fahrbahnreparaturen bis Ende des Monats abgeschlossen sein.

Deutlich länger wird sich dagegen die Erneuerung der Güstrower Straße hinziehen. Sie wird zwischen Knaudtstraße und Möwenburgstraße komplett erneuert. "Wir liegen exakt im Plan", sagt Carsten Bierstedt vom Amt für Verkehrsmanagement. Nach dem Baustart im Oktober habe im Winter eine Zwangspause eingelegt werden müssen, doch seit Wochen werde schon wieder mit Volldampf gearbeitet. Bierstedt erklärt, warum das so lange dauert: Auf dem etwa 1000 Meter langen Stück werde nicht nur die Fahrbahn saniert, sondern es werden auch alle Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert sowie die Bürgersteige, Radwege, Grünstreifen, Bushaltestellen und die Straßenbeleuchtung. Insgesamt 2,4 Millionen Euro sind dafür veranschlagt, wovon rund 60 Prozent aus Fördertöpfen kommen.

Der erste Bauabschnitt, also das Stück zwischen Knaudt- und Lagerstraße, soll bis Juni fertig sein, erläutert der Verkehrsmanager den Terminplan. Bis Ende des Monats werde auf der Kasernenseite der Straße gebuddelt, danach wird der Verkehr auf die fertige Hälfte umgeschwenkt und die andere Seite erneuert. "Voraussichtlich am 2. Juni werden wir eine Vollsperrung vornehmen, um in einem Zug die Deckschicht einzubauen", kündigt Bierstedt an. Der zweite Bauabschnitt gehe schneller, denn zwischen Lagerstraße und Ziegeleistraße könne bei Vollsperrung der Güstrower Straße gearbeitet werden, weil der Verkehr über die Hafenstraße umgeleitet werden kann, erklärt der Verkehrsplaner. Das dritte Teilstück, der Bereich zwischen dem Kreisel Möwenburgstraße und der Ziegeleistraße, ist dann schon fertig. Dort laufen die Arbeiten auch schon seit Oktober und werden noch in diesem Monat fertiggestellt sein.

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