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Schwerin und Parchim: Ein Herz und eine Seele?

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erstellt am 11.Jul.2013 | 08:58 Uhr

Schwerin/Parchim | "Ein Herz und eine Seele" spielt das Mecklenburgische Landestheater Parchim in den Ferien in Warnemünde, während das Ensemble des Volkstheaters dort selbst Ferien macht. Ein Herz und eine Seele - so ließe sich auch der Start der Theatergespräche zwischen Schwerin und Parchim zur Neugründung eines "Staatstheaters Mecklenburg" überschreiben. Das Kultusministerium hatte Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke), Landrat Rolf Christiansen und Bürgermeister Bernd Rolly (beide SPD) aus Parchim eingeladen, nachdem das Münchner Beratungsunternehmen "Metrum" den Weg zu einem gemeinsamen Theater gewiesen hatte. Zehn Punkte hatten die Parchimer mitgebracht. Wichtigste Anliegen die weitere Eigenständigkeit des Landestheaters, die Beteiligung des Landes an einer Theater GmbH zwischen Kreis, Stadt sowie Land und weitere Auftritte des Parchimer Ensembles in Rostock. Landrat Christiansen: "Das Land sollte sich in einer neuen Struktur als Gesellschafter einbringen." Das stieß bei Kultusstaatssekretär Sebastian Schröder (SPD) auf Zustimmung. Er sicherte Parchim eine Bestandsgarantie unter einem gemeinsamen Dach einer GmbH zu. In Parchim soll auch die Fritz-Reuter-Bühne angesiedelt werden. Dafür sicherte Christiansen eine höhere finanzielle Beteiligung des Kreises zu. Oberbürgermeisterin Gramkow sprach von einem "fairen Gespräch". Jetzt sind beide Intendanten Joachim Kümmritz und Thomas Ott-Albrecht gefordert, einen Vorschlag für die künstlerische und finanzielle Zusammenarbeit vorzulegen.

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