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Gemeinde legt Berufung ein : Schwerin statt Schwerin

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Die Gemeinde Schwerin (Dahme-Spreewald) wehrt sich weiter gegen einen statistischen Einwohnerschwund. Die Kommune habe Berufung gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Cottbus eingelegt.

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erstellt am 27.Sep.2013 | 04:29 Uhr

Schwerin | Die Gemeinde Schwerin (Dahme-Spreewald) wehrt sich weiter gegen einen statistischen Einwohnerschwund. Die Kommune habe Berufung beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Cottbus eingelegt, sagte eine Gerichtssprecherin gestern in Berlin. Derzeit liefen Fristen für Stellungnahmen, es gebe noch keinen Termin für eine Verhandlung. Die Gemeinde war im Juni am Verwaltungsgericht mit ihrer Klage gegen das Landesstatistikamt gescheitert.

Schwerin will eine nachträgliche Korrektur der Einwohnerstatistik für die Jahre 2007 bis 2009 erreichen. Sie argumentierte: Schuld für die zu geringen Zahlen sei offensichtlich eine Verwechslung. Wegzüge aus der mecklenburgischen Landeshauptstadt seien irrtümlich dem märkischen Schwerin abgezogen worden - per Mausklick. Die Zahlen seien um ein Fünftel geringer als die im Einwohnermelderegister verzeichneten rund 780 Bewohner. Dadurch seien dem Ort jährlich etwa 130 000 Euro an Zuweisungen durch das Land Brandenburg entgangen. Das Cottbuser Gericht wies die Klage wegen fehlender Rechtsgrundlage ab. Die Gemeinde sah sich jedoch erneut bestätigt, nachdem die bundesweite Bevölkerungszählung 2011 786 Einwohner ergab.

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